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FFW hat neues Fahrzeug

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Staudach-Egerndach. Bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Staudach-Egerndach berichtete Kommandant Markus Brückner von 18 Einsätzen im vergangenen Jahr. Allein das Juni-Hochwasser hatte mit zehn Einsätzen und 943 Einsatzstunden den Hauptanteil daran. Ferner waren fünf Brandeinsätze sowie drei Absperrungen zu bewältigen.


Im August gab es eine Feuerwehrbesichtigung der Kreisbrandinspektion, wobei eine Einsatzübung am Feuerwehrhaus vorgeführt wurde. Des Weiteren wurden die Fahrzeuge sowie die Ausrüstung im Feuerwehrhaus überprüft. Im Februar ist das neue Mehrzweckfahrzeug, ein Ford Transit, eingetroffen. Die Wehr hat momentan 38 aktive Mitglieder, wobei neun Atemschutzgeräteträger sind. Die Zahl von 13 Jugendlichen in der Jugendgruppe ist besonders erfreulich.

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Jugendleiter Kilian Lehrberger berichtete dann von den Aktivitäten der Jugendfeuerwehr. Für diese wurde ein Truppmannlehrgang abgehalten. Weiter gab es die erfolgreiche Teilnahme am Jugendfeuerwehrtag sowie zahlreiche Übungen, die gemeinsam mit den Aktiven abgehalten wurden. Einige Jugendliche werden in diesem Jahr in den Aktiven Dienst übernommen, sagte Lehrberger und lobte die Jugendlichen für die fleißige Teilnahme an den Terminen der Feuerwehr.

Vorstand Anton Weiß fasste die gesellschaftlichen Aktivitäten des Vereins im vergangenen Jahr zusammen. Es begann mit dem Vereinsjahrtag, dem die Fahrzeug- und Schlauchbooteinweihung in Grassau sowie die Aktivitäten bei der Sonnwendfeier und im Staudacher Adventsmarkt folgten. Im Oktober stand noch die Einweihung des Vereinsstadls mit Kirtafest auf dem Programm. Heuer gibt es erstmals ein Weinfest im September.

Kreisbrandmeister Alfred Waschin hob in seiner Ansprache die sehr gute Jugendarbeit der Feuerwehr hervor. Er hoffe, dass möglichst viele bei der Wehr dabei bleiben und auch die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger machen, um die erforderliche Mannschaftsstärke zu besetzen. Ferner wies er auf die Rauchmelderpflicht ab 2017 hin. Der Probebetrieb des Digitalfunks soll ab dem kommenden Jahr beginnen.

Abschließend überreichten Alfred Waschin und Markus Brückner Urkunden und Anstecknadeln des Bayerischen Innenministeriums an die Fluthelfer beim Juni-Hochwasser.