weather-image

Feuerwehrnachwuchs war ordentlich gefordert

4.0
4.0
Bildtext einblenden
Verschiedene Einsätze mussten die jungen Feuerwehrler beim Traunreuter Berufsfeuerwehrtag bewältigen. (Foto: FDL/Benje)

Traunreut – Um den Alltag der Berufsfeuerwehren dem Nachwuchs der Freiwilligen Feuerwehren aus dem Stadtgebiet Traunreut näher zu bringen, fand in Traunreut der Berufsfeuerwehrtag statt.


Der gesamte Nachwuchs der Freiwilligen Feuerwehren aus Traunreut, Stein, Traunwalchen, Pierling und Matzing traf sich am Abend beim Gerätehaus der Feuerwehr Traunwalchen. Kaum angekommen, gab es auch schon die erste Alarmierung für die in drei Gruppen eingeteilten Floriansjünger. Mit Blaulicht und Sirene ging es an die verschiedenen Einsatzorte. Während man in Matzing mit einem Gasbrand zu kämpfen hatte, gab es in der Nähe von Pierling eine Fahrbahn zu reinigen oder beim Hagebaumarkt in Traunreut einen von der Brandmeldezentrale ausgelösten Alarm zu beheben.

Anzeige

Als die Aufgaben abgearbeitet waren, ging es zurück nach Traunwalchen zum Gerätehaus. Hier wurde zuerst einmal kräftig gegrillt, um sich für die kommenden Aufgaben der Nacht und des nächsten Tages zu stärken. Noch nicht richtig mit dem Essen, fertig gab es wieder neue Alarmierungen, die sich jedoch als Fehlalarme herausstellten. Als dann die Nacht hereinbrach wurde zum ersten Mal Großalarm ausgelöst. Auf der Straße nach Hochreit bei Traunreut wurde ein Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten gemeldet. Ein Radlader war mit einem Pkw zusammengestoßen und diese haben noch einen Mopedfahrer unter sich begraben. Hier galt es das erste Mal, in einer Stresssituation kühlen Kopf zu bewahren. Aber auch diese Aufgabe meisterten die jungen Feuerwehrmänner und -frauen unter Anleitung von erfahrenen Führungskräften hervorragend. Während des Abbaus erhielten die Floriansjünger schon wieder einen neuen Einsatz zugeteilt. Weit nach Mitternacht konnte man sich dann endlich kurz beim Traunreuter Gerätehaus zum Schlafen legen, ehe es um 6 Uhr morgen wieder mit einem Einsatz losging. Hungrig und ein wenig müde ging es dann zur Feuerwehr nach Pierling. Hier war ein Frühstück vorbereitet. Nach dem Frühstück fuhr man dann wieder nach Traunreut, um alle mitgebrachten Dinge zusammen zu packen. Mit den Gedanken schon zu Hause, kam was eigentlich kommen musste: Ein Großbrand wurde in Traunreut am alten Bauhof gemeldet. Sofort machte man sich wieder mit Sondersignal auf zum Brandort. Nach der ersten Erkundung war schnell klar, dass auch Personen in Gefahr sind. Diese galt es als erstes zu retten, bevor man sich an die Brandbekämpfung machte. Auch die Eichendorffstraße musste aufgrund des massiven Feuerwehreinsatzes gesperrt werden.

Nachdem der angenommene Brand gelöscht war, ging das Ganze wegen des herrlichen Wetters zum Schluss in eine große Wasserschlacht über, ehe man sich auf den Weg zu den Gerätehäusern machte. gb

Mehr aus der Stadt Traunstein
Einstellungen