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Grund für die Verzögerung ist die Gussasphaltschicht in der Fahrzeughalle in Traunwalchen

Feuerwehrhaus wird später fertig

Traunreut – Seit dem Richtfest des neuen Gerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr Traunwalchen im August dieses Jahres, hat sich auf der Baustelle einiges getan. Trotzdem wird sich die Fertigstellung nun verzögern. Grund ist die Gussasphaltschicht in der Fahrzeughalle.

In der Fahrzeughalle des neuen Feuerwehrgerätehauses Traunwalchen wird gerade der Boden abgedichtet. Nach Angaben der Arbeiter werden die Abdichtungsarbeiten am heutigen Mittwoch abgeschlossen sein. Die Aufbringung der letzten Gussasphaltschicht verzögert sich aber wegen der Materiallieferung. (Foto: Rasch)

Ursprünglich war geplant, dass die Übergabe des Gebäudes noch in diesem Jahr stattfinden soll. Nach Angaben der Stadtverwaltung ist mit einer Fertigstellung nun aber frühestens im März zu rechnen. Die Verzögerungen liegen insbesondere in der Anlieferung des Gussasphalts. Wie die Architektin Ina Veit gegenüber dem Traunsteiner Tagblatt erklärte, würden die Straßenbauwerke im Winter nicht produzieren. Deshalb könne der Gussasphalt erst im Februar geliefert werden. Deshalb wird die Feuerwehr ihr neues Domizil nicht vor Anfang Mai nächsten Jahres beziehen können.

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Unterdessen hat auch die Schützengilde Traunwalchen, die im Keller des Feuerwehrgebäudes ein neues Schützenlokal bekommt, mit den ersten Arbeiten begonnen. Die Schützen bauen ihr neues Domizil, soweit wie möglich, selber aus und müssen dafür abzüglich der zu erwartenden Zuschüsse rund 120 000 Euro durch Eigenleistung, Mitgliederdarlehen und Spenden aufbringen. Der Verein geht davon aus, dass der Ausbau im Spätherbst 2018 fertig sein wird. Ein offizieller Einweihungstermin des neuen Gebäudes steht noch nicht fest. Nach Angaben von Ina Veit von der Stadtverwaltung wird die Einweihung voraussichtlich Ende nächsten Jahres sein.

Durch den rund 1,6 Millionen Euro teuren Neubau können alle Gerätschaften der Freiwilligen Feuerwehr Traunwalchen zum ersten Mal unter einem Dach untergebracht werden. Gleichzeitig bekommen auch endlich alle Aktiven einen eigenen Spind. Allerdings konnten nicht alle Wünsche erfüllt werden. So musste neben einem getrennten Umkleideraum sowie einer sogenannten Schwarz-Weiß-Trennung auch auf einen Jugendraum verzichtet werden. ga