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Feuerwehren schlagen Alarm: „Die Lage spitzt sich zu“

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Landkreis Traunstein: Feuerwehren schlagen Alarm – Mangel an Führungskräften
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Einsatzkräfte der Feuerwehren Waging am See und Pierling sind bei einer Übung zu sehen. (Foto: Hubert Hobmaier, Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

Landkreis Traunstein – Den bayerischen Feuerwehren gehen die Führungskräfte aus. Diese Engpässe sind zum Teil auch in der Region spürbar. Deshalb spricht der Kreisbrandrat Christof Grundner am Freitagabend in der BR Abendschau über die Situation im Landkreis und in Bayern.


Der Mangel an Führungskräften liegt nicht etwa an der Menge geeigneter und motivierter Bewerber: Vielmehr sind die Kapazitäten an den staatlichen Feuerwehrschulen in Geretsried, Regensburg und Würzburg viel zu gering um den Bedarf zu decken. So warten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte oft Jahre, bis sie einen der wenigen Lehrgangsplätze ergattern.

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Die Staatsregierung sowie die Feuerwehrschulen unternehmen zwar seit einiger Zeit große Anstrengungen, die Infrastruktur sowie die dafür nötigen Lehrerstellen zu schaffen. Bis diese Investitionen jedoch greifen, werden noch Jahre ins Land ziehen.

Der Kreisbrandrat der Feuerwehren im Landkreis Traunstein, Christof Grundner, nimmt zu diesem Thema heute Abend im Bayerischen Fernsehen ausführlich Stellung. Ab 18 Uhr wird er in der Abendschau des BR zu sehen sein.

„Es ist niemanden geholfen, wenn unsere Feuerwehren mangels Führungskräften die Einsätze nicht mehr gewohnt professionell und in der gebotenen Eile erledigen können“, so Grundner. Er lobt zwar ausdrücklich die Bemühungen des Freistaates, es läuft jedoch in vielen Städten und Gemeinden einfach die Zeit davon.

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Foto: Hubert Hobmaier, Kreisfeuerwehrverband Traunstein

Die Feuerwehren im Landkreis Traunstein haben zwar einen privaten Anbieter gefunden, der zumindest einen kleinen Teil des Bedarfs abdecken kann und so die größte Not lindert. Der Abschluss als Gruppenführer ist auch staatlich anerkannt. Das größte Problem ist jedoch, dass die Lehrgangskosten in diesen Fällen von den Kommunen getragen werden müssen, für die ansonsten das Land aufkommen muss.

„Wir brauchen deshalb eine Übergangslösung in Form einer Kostenübernahme an den privaten Feuerwehrschulen durch den Freistaat Bayern, bis die staatlichen Schulen den Bedarf selbst decken können. Wir dürfen unsere Gemeinden nicht noch stärker belasten“, fordert der Feuerwehrchef aus dem Landkreis Traunstein. red/Hob

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