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Feuerwehr Oberteisendorf bei 41 Einsätzen gefordert

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Andreas Lamminger (Mitte) wurde für 25-jährigen Dienst bei der Freiwilligen Feuerwehr Oberteisendorf geehrt. Unser Bild zeigt ihn mit Kommandant Christof Schmid (links) und 2. Kommandant Bastian Fritsche.

Teisendorf. Die Freiwillige Feuerwehr Oberteisendorf mit dem Löschzug Rückstetten wurde 2013 zu 41 Einsätzen gerufen, wovon 21 Einsätze mit 370 Stunden wegen des Hochwassers notwendig waren. Das berichtete Kommandant Christof Schmid in der Generalversammlung der Freiwillige Feuerwehr Oberteisendorf im Pfarrheim.


Die Wehr hat zusammen mit dem Löschzug Rückstetten 62 Aktive, davon 5 Frauen. 17 Atemschutzträger sind einsatzfähig. Im letzten Jahr wurden 26 Übungen abgehalten, dazu eine Großübung zusammen mit den umliegenden Feuerwehren. Um auch technisch bestens gerüstet zu sein, wurden zahlreiche Lehrgänge besucht.

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Neben den Einsätzen beim Hochwasser war man beim Waldbrand am Thumsee mit 7 Mann im Einsatz. Mehrmals mussten auch Straßen von ausgelaufenem Öl gereinigt werden und bei einem Verkehrsunfall in Rückstetten war ein Autofahrer mit einer Kuh kollidiert. Auch die Absicherung verschiedener kirchlicher Veranstaltungen und des Martinszuges in Oberteisendorf wurde von der Feuerwehr gewährleistet.

Um besser gerüstet zu sein, wurde ein Anhänger beschafft, der zum größten Teil aus Spenden von Firmen finanziert wurde. Da auch die 45 Jahre alte Tragkraftspritze ihren Geist aufgab, wurde sie durch eine moderne ersetzt. Nach einem umfassenden Dank an alle standen Ernennungen und Ehrungen auf der Tagesordnung. Christoph Aicher, Martin Haupt, Bernhard Langwieder, Rupert Reiter und Christian Willberger wurden zu Löschmeistern ernannt. Zu Oberlöschmeistern wurden Helmut Greim und Andreas Lamminger und zum Hauptlöschmeister Bastian Fritsche ernannt. Für 20 Jahre Feuerwehrdienst wurden Johannes Schuhbeck sowie Matthäus Warislohner, für 25 Jahre Andreas Lamminger und für 30 Jahre Georg Kettenberger geehrt.

Jugendwart Martin Haupt gab einen Rückblick auf die Jugendarbeit, in die auch die Rückstettener Jugendlichen integriert sind. Die Jugendgruppe hat 14 Mitglieder. Es wurden 27 Veranstaltungen durchgeführt. Die Jugendlichen beteiligten sich an der Umweltaktion, halfen bei den Hochwassereinsätzen und machten nach Einsätzen die Fahrzeuge und Geräte wieder sauber und einsatzbereit. Bei den Großübungen mimten sie die Verletzten und im Rahmen der Gemeindejugendübung waren sie beim Löschen eines Bürogebäudes in Tragmoos dabei. Natürlich durften die Oberteisendorfer Jugendlichen auch beim Wissenstest in Neukirchen nicht fehlen. Aber auch der Spaß darf bei der Jugendfeuerwehr nicht zu kurz kommen. So konnte dank der Organisation von Kreisjugendwart Hans Grabner das Berchtesgadener Salzbergwerk auch abseits der bekannten Touristenführungen besichtigt werden.

Kreisbrandmeister Leonhard Schaller lobte vor allem die hervorragende gemeindeübergreifende Zusammenarbeit beim Hochwasser und beim Waldbrand. Gerhard Meier von der Polizei Freilassing schloss sich an: Man sei auf die Feuerwehr angewiesen, da mit der Personalstärke der Polizei zum Beispiel Verkehrsumleitungen oder Absperrungen bei Unfällen nicht zu bewältigen seien.

Der Vorsitzende des Feuerwehrvereins Max Reichenberger sprach von einem »recht aktiven Vereinsjahr«. Nach einer umfassenden Danksagung ging er auf einige Veranstaltungen näher ein. Das Gartenfest sei leider wieder verregnet gewesen. Man besuchte Feste der Ortsvereine, beteiligte sich an der Dorfmeisterschaft der Schützen, dem Vereineturnier der Stockschützen und am Ferienprogramm. Der Ausflug führte nach Andechs. Den Jahresabschluss bildete die Weihnachtsfeier in Rückstetten.

Zum Schluss kam Reichenberger auf die Solaranlage auf dem Feuerwehrhaus in Oberteisendorf zu sprechen, die gemeinsam mit der SG Raschenberg Oberteisendorf errichtet wurde. Sie brachte trotz des trüben Wetters wieder einen überdurchschnittlich hohen Ertrag. Sylvester Schmölz gab trotz hoher Ausgaben, einen positiven Kassenstand bekannt. Die Ausgaben unterstützen die Arbeit der Feuerwehr, der Feuerwehrverein steht auf gesunder finanzieller Grundlage.

Bürgermeister Franz Schießl sagte, ihn freue auch die gute Arbeit und die Kameradschaft, die ein starker Rückhalt der Feuerwehr seien. Da es bei der Oberteisendorfer Feuerwehr und dem Löschzug Rückstetten sogar zwei Feuerwehrvereine gibt, galt sein Dank in besonderem Maße beiden Vereinen für die gute Zusammenarbeit. Ein besonderes Lob zollte Schießl der guten Jugendarbeit. wh