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Feuerwehr Inzell bestätigte Vorstandschaft im Amt

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Inzell. In der Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Inzell wurden 1. Vorsitzender Georg Dießbacher und sein Stellvertreter Herbert Schwaiger einstimmig wiedergewählt. Dießbacher und Kommandant Albert Stadler berichteten über ein erfolgreiches Vereinsjahr mit dem Gartenfest im Juli als Höhepunkt und über ein arbeitsreiches Jahr mit 178 Einsätzen für die aktive Mannschaft.


Der Jahreshauptversammlung im Gasthof Vroni vorausgegangen war ein Gedenkgottesdienst in der Pfarrkirche mit musikalischer Gestaltung durch die »Adlgaßer Sänger«. Albert Stadler sagte, 14 Mal musste die Feuerwehr zu Bränden ausrücken. 136 Mal wurde die Feuerwehr zu technischen Hilfeleistungen gerufen, wobei eine Großzahl dieser Einsätze auf das Hochwasser zurückzuführen war.

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Der Kommandant berichtete auch von vielen Übungen und Fortbildungen auf Landkreisebene und an der Feuerwehrschule. Die Inzeller Feuerwehr hat 57 Aktive, davon vier Frauen. Im Schnitt habe jeder Aktive 144 Stunden geleistet.

Jugendwart Markus Steinbacher berichtete über die Jugendgruppe. Höhepunkte waren die Leistungsprüfung und der Wissenstest sowie der Ausflug zum Cartfahren nach Österreich. Die Jugendlichen absolvierten auch einige Übungen und nahmen an Veranstaltungen auf Kreisebene teil. Derzeit besteht die Jugendgruppe aus 20 Mitgliedern, davon 5 Mädchen. Die Gruppe der Inzeller Jugendfeuerwehr ist eine der größten Jugendgruppen im Landkreis.

Atemschutzwart Max Steinhauer sagte, die Wehr habe 33 Atemschutzgeräteträger. Zwei Geräteträger kamen im letzten Jahr dazu. Die Atemschutzgeräteträger wurden bei neun Einsätzen benötigt. Bei einem Brand in diesem Jahr sind die Visiere der Helme geschmolzen und die Masken mussten ausgetauscht werden. Steinhauer hielt einige Übungen mit den Geräteträgern ab.

Über den Stand der Vereinsfinanzen informierte 1. Kassierin Lisa Bichler. Dank des Gartenfestes sowie einiger Spenden habe man das Jahr mit einem deutlichen Überschuss abgeschlossen, obwohl auch erhebliche Ausgaben für Geräte, die Finanzierung von Ausbildungen und die Kosten für die zahlreichen Vereinsaktivitäten getätigt wurden.

Vorsitzender Georg Dießbacher blickte auf die zahlreichen Vereinsaktivitäten zurück. Dazu zählten unter anderem der Altennachmittag, das Feuerwehrfest in Trostberg und das in Lampolding, der Kameradschaftsabend mit der Feuerwehr. Weißbach, das Gartenfest, der Besuch des Musikfestes in Weißbach, Beteiligung an der KSK-Wallfahrt nach Maria Eck und die Jahresabschlussfeier.

Kommandant Stadler übergab an Martin Baumgartner, stellvertretend für alle eingesetzten Helfer, die Ehrung der Staatsregierung für die Teilnahme am Hochwassereinsatz. Jeder aktive Feuerwehrler, der am Hochwassereinsatz beteiligt war, erhält eine Dankurkunde und eine Anstecknadel der Staatsregierung.

Bürgermeister Martin Hobmaier dankte der Feuerwehr für die Arbeit und den ehrenamtlichen Einsatz. Er sei stolz auf die Feuerwehr und er freute sich, dass Stadler seine Forderungen stets mit Maß und Ziel bei der Gemeinde vorträgt.

Kreisbrandinspektor Georg König lobte die Inzeller Feuerwehr. Mit 57 Aktiven sei sie sehr gut aufgestellt und es werde auf eine breite Ausbildung geachtet. Die teilweise sehr gefährlichen Einsätze wurden durch die Inzeller Feuerwehr sehr gut abgearbeitet. Michael Vierling von der Polizeiinspektion Ruhpolding betonte, wie sehr die Polizei auf die Feuerwehr angewiesen sei – bei Vermisstensuchen, technischen Hilfeleistungen oder Bränden.

Beim Punkt »Wünsche und Anträge« informierte 1. Vorstand Georg Dießbacher, dass die Vorstandschaft beschlossen habe, im Jahr 2022 eine Festwoche zum 150-jährigen Gründungsfest der Feuerwehr durchzuführen. Gegenstimmen aus der Versammlung gab es hierzu nicht.