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Feuerwehr Hochberg rückte zu sechs Einsätzen aus

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Kreisbrandrat Hans Gnadl (stehend, rechts) zeichnete Manfred Gruber (Mitte) mit dem Feuerwehrehrenzeichen für 25 Jahre aktive Dienstzeit aus. Es gratulierten zudem Kommandant Thomas Hasenöhrl (links) sowie Oberbürgermeister Manfred Kösterke (vorne links) und Feuerwehrreferent Ernst Harrecker.

Traunstein. Sechs Einsätze und fünf Sicherheitswachen hatte die Freiwillige Feuerwehr Hochberg im vergangenen Jahr. Das gab der Zweite Kommandant Franz Geisreiter bei der Jahreshauptversammlung im Alpengasthof Hochberg bekannt. Beim Einsatz in der Daxerau wurde durch das rasche Eingreifen der Anwohner Schlimmeres verhindert.


In diesem Zusammenhang verwies er auf die Anschaffung von Rauchmeldern. Er betonte, es könne lebensrettend sein, wenn Wohngebäude mit Rauchmeldern ausgestattet seien. Dabei seien nicht nur die Flammen selbst gefährlich, sondern auch die giftigen Rauchgase, die durch die Brände entstehen. Oftmals genügten wenige Atemzüge, um eine Bewusstlosigkeit oder den Tod hervorzurufen, betonte Geisreiter weiter.

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Heuer wieder eine Leistungsprüfung

Auf die vorgesehenen Übungen und Ausbildungsmaßnahmen in diesem Jahr ging Kommandant Thomas Hasenöhrl ein. So soll wieder eine Leistungsprüfung zur Vertiefung und zum Erhalt der Feuerwehrkenntnisse durchgeführt werden. Zusätzlich ist laut Hasen-öhrl beabsichtigt, dass wieder einige Aktive zu Ausbildungskursen angemeldet werden. Kreisbrandrat Hans Gnadl verwies auf die Notwendigkeit der Jugendarbeit und die damit verbundenen Fördermöglichkeiten. Die Jugendarbeit sei wichtig, um Personen für die Feuerwehr zu begeistern und um damit auch die Einsatzbereitschaft zu sichern. Es sollte auch daran gedacht werden, künftig Frauen bei der Feuerwehr aufzunehmen. Für 25 Jahre aktiven Dienst bei der Feuerwehr Hochberg zeichnete der Kreisbrandrat Manfred Gruber mit dem Feuerwehrehrenzeichen in Silber samt Urkunde aus.

Nächstes Jahr steht 140-Jahr-Feier an

Aus dem Kassenbericht war zu entnehmen, dass im vergangenen Jahr ein Verlust von rund 2655 Euro entstanden ist. Der Grund hierfür war, dass die Übungen gut besucht waren und die Ausgaben für Verpflegung entsprechend angestiegen sind.

Für nächstes Jahr kündigte der Vereinsvorsitzende Christian Strasser wieder die Durchführung eines Festes in Zusammenarbeit mit dem Trachtenverein Hochberg an. Die Feuerwehr wurde vor 140 Jahren gegründet und man möchte dies entsprechend feiern, gab er bekannt. Dabei soll Anfang Mai 2014 wieder ein Festzelt aufgestellt werden.

Oberbürgermeister Manfred Kösterke bedankte sich für die geleistete Arbeit der Hochberger Feuerwehr und würdigte dabei auch die geleistete Vereinsarbeit. Bjr