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Feueralarm in Chieming

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Mit Atemschutzgeräten machten sich die Feuerwehrmänner auf in den verrauchten Raum. Unter www.traunsteiner-tagblatt.de/fotos finden Sie weitere Einsatzbilder. (Foto: Volk)

Chieming. Bei einem Brand in einem Chieminger Wohn- und Bürogebäude am Donnerstagvormittag entstand nach einer ersten Schätzung der Feuerwehr ein Sachschaden von mehreren Tausend Euro. Die Bewohner und Mitarbeiter konnten den Brand noch vor Eintreffen der Feuerwehren selbst löschen. Verletzt wurde niemand. Als Ursache für das Feuer wird ein Holzofen vermutet. Ungeklärt ist noch, wie gelagerte Akten in der Nähe des Ofens in Brand geraten konnten.


Sechs Feuerwehren im Einsatz

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Der Großalarm war um kurz nach 10 Uhr für die Feuerwehren Hart, Chieming, Nußdorf, Traunwalchen, Matzing und Traunreut ausgelöst worden. Von der Integrierten Leitstelle Traunstein wurde ein Zimmerbrand in einem Gebäude an der Tabinger Straße gemeldet, nachdem ein Notruf der Bewohner eingegangen war.

Bei Eintreffen der ersten Löschtrupps der Feuerwehr Hart war das Feuer, das in einem Lager- und Archivraum im Erdgeschoß ausgebrochen war, bereits gelöscht. Deshalb konnte ein Teil der anrückenden Feuerwehren noch auf der Anfahrt umdrehen und zum Gerätehaus zurückkehren. Der vom Feuer betroffene Raum war stark verraucht, weshalb die Floriansjünger mit Atemschutzgeräten vorrücken mussten.

Die Bewohner des Hauses und die Mitarbeiter des Büros konnten sich selbstständig in Sicherheit bringen. Um den Brandrauch aus dem Gebäude zu blasen, setzte die Feuerwehr Belüftungsgeräte ein. Zusätzlich wurden die vom Feuer betroffenen Räumlichkeiten mit einer Wärmebildkamera kontrolliert, um jegliche Gefahren durch versteckte Glutreste und unentdeckte Hitzeentwicklung auszuschließen.

Messungen mit einem Spezialgerät

Mit einem Spezialgerät der Feuerwehr Traunreut wurde zudem die Kohlenmonoxidkonzentration gemessen. Dabei konnten keine bedenklichen und gesundheitsgefährdenden Werte festgestellt werden.

Die verbrannten Aktenordner wurden von der Feuerwehr ins Freie gebracht. Rund 45 Minuten nach Eintreffen am Brandort konnten die Wehren wieder abrücken. Verletzt wurde niemand. Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Polizei aufgenommen. pv