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»Fester und tragender Bestandteil unserer Gemeinde«

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Die Ortsvereine – wie hier der Gartenbauverein – nahmen am Festzug teil. (Fotos: Buthke)
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Die Blaskapelle St. Leonhard leistete ihren musikalischen Beitrag zum Fest des SV Wonneberg.

Wonneberg. Mit einem dreitägigen Veranstaltungsprogramm feierte der SV Wonneberg sein 25-jähriges Bestehen. Höhepunkt waren der Festgottesdienst mit der Weihe der Fahne und der Festumzug zum Festzelt, in dem das Festwochenende in gemütlicher Runde ausklang (wir berichteten). An der Feier nahmen neben den Ortsvereinen auch die DJK Otting und der TSV Waging teil. Festmusik war die Blaskapelle St. Leonhard.


Bei der Weihe der neuen Fahne in der Pfarrkirche von St. Leonhard nannte Pastoralreferent Martin Riedl die Fahne ein Zeichen der Gemeinschaft und der Zusammengehörigkeit, unter der die Mitglieder ein gemeinsames Ziel verfolgten. Zugleich sei sie ein Zeichen der Freude und des Ehrgeizes, sich im sportlichen Wettbewerb zu messen. »Die Fahne ist aber auch Ausdruck des Gesellschaftswandels, denn die Menschen haben mehr Zeit, sich sportlich zu betätigen«, betonte Riedl. Mit der Gründung vor 25 Jahren sei der SV Wonneberg die Antwort auf diesen Wandel, fügte er hinzu.

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Spaßolympiade für die Sportjugend

Aber es gehöre auch das Spirituelle dazu: Geist, Seele und Herz. »Wir brauchen die Kraft des Gebets und des Glaubens«, betonte der Pastoralreferent. Denn es gehe beim Sport auch um die Tugend der Fairness. Die Fahne sei auch ein Zeichen der Ehrfurcht, wenn sie beim Segen, bei der Wandlung oder bei Totenehrungen gesenkt werde.

Nach dem Umzug durch St. Leonhard trafen sich die Teilnehmer am Festzug im Festzelt, um den Tag beim gemeinsamen Mittagessen und bei den Klängen der Blaskapelle St. Leonhard gemütlich ausklingen zu lassen. Für die Sportjugend veranstaltete der Sportverein eine Spaßolympiade mit einem Spieleparcours. Eine Hüpfburg war aufgestellt und später trat der Zauberer Scharini auf.

Die Vorsitzende des SV Wonneberg, Carolin Gebhard, erinnerte in ihrer Ansprache an die Gründer des Sportvereins vor 25 Jahren: Dies waren Vorsitzender Ernst Parzinger, Zweiter Vorsitzender Johann Maier, Kassier Franz Kendler, Schriftführer Johann Gebhard junior sowie die Abteilungsleiter Johann Mühlbacher (Ski-Alpin), Peter Kastenhofer (Ski-Langlauf), Martin Huber (Eisschützen), Martin Lechner (Fußball und Anneliese Mühlthaler (Turnen).

Viele Ziele sind inzwischen erreicht

»Der Verein hat sich damals zur Aufgabe gemacht, den Breitensport im Kinder- und Jugendbereich zu fördern«, erklärte Gebhard. Ein weiteres Ziel der Gründungsvorstandschaft sei es gewesen, die Sportanlagen in der Gemeinde zu verbessern und auszubauen. Mit dem Bau des neuen Schulhauses und der Turnhalle sei der Meilenstein für die Ziele der sportlichen Aktivitäten des SV Wonneberg gelegt worden.

»Mittlerweile sind wir über die anfänglichen Schwierigkeiten hinaus und unser Verein ist ein fester und tragender Bestandteil unserer Gemeinde geworden«, bekräftigte die Vorsitzende. Auch sportliche Erfolge habe der Verein inzwischen feiern dürfen. »Wir dürfen uns daher so manch erreichtes Ziel auf die Fahne schreiben«, sagte sie.

Die Glückwünsche der Gemeinde Wonneberg zum Jubiläum überbrachte Bürgermeister Josef Mayr. Er hob die Verdienste der Gründungsmitglieder und nachfolgenden Vorstandschaften für die Entwicklung des SV Wonneberg hervor. Mit dem Bau des Schulhauses und der Turnhalle habe die Gemeinde ihren Beitrag dazu geleistet. »Man kann auch im Breitensport etwas leisten«, fasste Mayr die Verdienste des Sportvereins zusammen.

Begonnen hatte das Festwochenende mit einem gut besuchten Bierabend mit der Leonharder Blechmusik. Es ging mit dem Totengedenken für die verstorbenen Mitglieder weiter, der Abend war mit dem Auftritt der »Backseat Aces« aus Waging sowie mit einem Goaßn- und Laterndlfest mit DJ Wurmei hauptsächlich der Jugend vorbehalten. Bjr