weather-image
16°

Fernwärmeversorgung läuft Mitte November an

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Die Bauarbeiten zur Fernwärmeversorgung Grabenstätt-Süd stehen kurz vor dem Abschluss. (Foto: Müller)

Grabenstätt. Einen aktuellen Sachstandbericht zum Kommunalunternehmen »Fernwärme Grabenstätt-Süd« hat Grabenstätts Bürgermeister Georg Schützinger in der jüngsten Gemeinderatssitzung abgegeben. Demnach sind ein Betriebsführungsvertrag mit dem Biomassehof Achental und ein Vertrag über die Lieferung von Hackschnitzel bereits abgeschlossen, und zwar zunächst bis Ende 2017. Da der ursprüngliche Trassenplan wegen neuer Anschlüsse an der Eichberg- und an der Von-Wrede-Straße verändert werden musste, bestehen Anschlussmöglichkeiten für weitere Anwesen.


Die zusätzlichen Leitungsmeter und Anschlüsse hätten Mehrkosten von rund 118 000 Euro verursacht, »die bisherigen Ausschreibungsergebnisse liegen aber rund 38 000 Euro unter der Schätzung«, betonte Schützinger. Am engen Zeitplan bei der Umsetzung des Projekts halte man fest: »Mitte November heizen wir ein«, so der Rathauschef. An die Fernwärmeversorgung angeschlossen werden unter anderem die Kirche, das Pfarrhaus, das Pfarrheim, der Kindergarten, die Schule, die neue Turnhalle, das Rathaus und das Vereinsheim. »Besonders wichtig ist für uns auch der Anschluss des Kreisaltenheims, da es auch im Sommer einen konstanten Wärmeverbrauch hat«, so Schützinger, der dem Verwaltungsrat des Kommunalunternehmens vorsteht. Dass eine in Rathausnähe gelegene Wohnanlage wider Erwarten nicht angeschlossen wird, stieß auf Unverständnis. »Auf die Wirtschaftlichkeit hat dies aber keine Auswirkungen und es entstehen auch für niemanden Mehrkosten«, versicherte der Bürgermeister, der sich für 2013 einige neue Anschlüsse erhofft.

Anzeige

Die voraussichtlichen Investitionskosten liegen bei 1,5 Millionen Euro. Die Finanzierung ist Schützinger zufolge langfristig angelegt und die »Rendite von 5,05 Prozent ausreichend, um die Kredite zu bedienen«. Wichtiger als die Rendite sei es, »ein verlässlicher Partner zu sein und die Preise für die Anschlussnehmer nicht zu verändern«, meinte Gemeinderatsmitglied Anton Mayrhofer (FWG). mmü