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Fernwärmeleitungen werden weiter verlegt

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Der Rohbau des neuen Brunnenhauses der Trinkwassergewinnungsanlage Traunwalchen steht. In den nächsten Monaten geht es an die Innenausstattung. Ende des Jahres ist mit der Fertigstellung zu rechnen. (Foto: Rasch)

Traunreut. Wegen der Verlegung von Fernwärmeleitungen werden im Traunreuter Stadtzentrum ab Montag, 28. Juli, abschnittsweise Straßen gesperrt. Davon betroffen sind die Käthe-Kollwitz-Straße, der Karl-Bröger-Weg, die Adalbert-Stifter-Straße, Sudetenstraße und der Permoserweg. Der Rohrverlegungsbau wird sich voraussichtlich bis Mitte Oktober hinziehen. Nach Angaben der Stadtwerke werden die betroffenen Grundstücksbesitzer über die einzelnen Bauabschnitte schriftlich in Kenntnis gesetzt.


Die Stadtwerke bitten um Verständnis, wenn Parkplätze kurzfristig nicht befahrbar sind oder die Zugänge zu den Wohnungen über unbefestigten Untergrund führen. Man werde sich bemühen, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten, versichern die Stadtwerke.

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Die Tiefbauarbeiten werden von einer Tachinger Firma ausgeführt. Für die Verlegung einer rund 130 Meter langen Leitung im Bereich der Käthe-Kollwitz-Straße und des Karl-Bröger-Weges musste der Werkausschuss in seiner jüngsten Sitzung noch den Auftrag an das Tachinger Unternehmen absegnen. Das Angebot liegt bei knapp 112 000 Euro und wurde einstimmig mitgetragen. Ebenfalls ohne längere Diskussion wurden in der Sitzung die Kosten für die elektronische Ausstattung des im Bau befindlichen neuen Brunnenhauses IV in Traunwalchen abgesegnet. Den Auftrag in Höhe von 84 000 Euro, soll eine Firma aus Tacherting bekommen. Wie es hieß, habe sich das gegenüber dem Vorjahr gestiegene Baupreisniveau bei allen ausgeschriebenen Gewerken (Baumeister-, Schlosser-, Rohrleitungsbau- und auch Elektroarbeiten) bemerkbar gemacht. Für das neue Brunnenhaus fallen deshalb zusätzlich überplanmäßige Kosten in Höhe von 50 000 Euro (Netto) an, die nach Angaben der Stadtwerke aber durch entfallende Vorhaben leicht ausgeglichen werden können.

Nach Aussagen des Technischen Leiters der Stadtwerke, Franz Hagenauer, beinhalten die Mehrkosten auch zusätzlich kleinere Maßnahmen, die im Bauentwurf nicht enthalten waren. Bis zum Baubeginn des neuen Brunnenhauses im April dieses Jahres war die Trinkwassergewinnungsanlage Traunwalchen ein Schachtbauwerk. Der Rohbau des Häuschens ist bereits fertiggestellt, jetzt kann der Innenausbau beginnen. Hagenauer geht davon aus, dass das neue Brunnenhaus zum Jahresende fertig sein wird. Die Gesamtkosten für das neue Brunnenhaus werden sich bei 365 000 (Netto) Euro bewegen. Ähnlich viel gekostet hat der vor wenigen Monaten neu eingeweihte Sankt-Wolfgang-Brunnen in Niedling. ga