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Fernwärme wird billiger

Traunreut. Erfreuliche Nachricht für die Fernwärme-Kunden in der Stadt Traunreut. Nach Angaben der Stadtwerke sinken die Gebühren, die vierteljährlich neu berechnet und angepasst werden müssen, ab 1. Oktober um rund fünf Prozent. Im letzten Quartal mussten die Kunden noch eine Preissteigerung von über sieben Prozent hinnehmen.

Die neue Preistabelle, die vom Werkausschuss in seiner Sitzung am kommenden Montag um 17 Uhr im Rathaus vorberatend behandelt und vom Stadtrat dann noch endgültig abgesegnet werden muss, gilt bis Dezember beziehungsweise für das vierte Quartal. Gleichzeitig soll darüber diskutiert werden, die sogenannten Preisgleitklauseln in der Gebührensatzung zu verankern. Das bedeutet, dass die Ergebnisse der vierteljährlichen Berechnungen nicht mehr in den Ausschüssen bzw. im Stadtrat behandelt, sondern den Gremien nur noch vorgelegt werden müssten. Nach Ansicht der Stadtwerke-Leitung könnte damit der Bürokratie auf dem Pelz gerückt werden.

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Beschließend zu behandeln ist die Genehmigung der Kanalplanungen für die Ortschaften Frühling und Niedling. Frühling soll im nächsten Jahr an die städtische Kanalisation angeschlossen werden und Niedling 2014. Mit Ausnahme von Neubaugebieten wird dann die Kanalisation in der Stadt abgeschlossen sein. Der Anschluss an die städtische Abwasserentsorgung liegt bei 97 Prozent. Die restliche Abwasserentsorgung läuft über die Landwirtschaft bzw. über biologische Kleinkläranlagen.

Zu genehmigen sind auch die Vergaben der Bauleistungen für eine neue Fernwärme-Prozessleittechnik und für den Fernwärmeleitungsbau in der Adalbert-Stifter-Straße. Diese Maßnahme war ursprünglich erst im Zuge des Straßenausbaus der Adalbert-Stifter-Straße im nächsten Jahr geplant. Nachdem aber der Wohnungsbauträger Neue Heimat den Wunsch geäußert hatte, die derzeit im Bau befindliche und im Dezember bezugsfertige Wohnanlage an der Ecke Adalbert-Stifter-Straße/Carl-Köttgen-Straße an die zentrale Wärmeversorgung anzuschließen, soll die Verlegung einer rund 180 Meter langen Leitung vorgezogen werden. Der Rest soll dann zusammen mit der Wasserleitung im Zuge des Straßenausbaus im nächsten Jahr ausgeführt werden. ga