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Felssicherung kostet 140 000 Euro

Unterwössen. Um die Kostenverteilung für die Steinschlagnetze an der Altwegerwand ging es in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates. Bei der Gemeinschaftsmaßnahme von Straßenbauverwaltung und Gemeinde war ein Verteilungsschlüssel von 75 Prozent (Bauverwaltung) zu 25 Prozent (Gemeinde) angesetzt. Bei kalkulierten Kosten von 140 000 Euro bedeutet das einen Gemeindeanteil von 35 000 Euro, wobei eine grundlegende Sanierung der Felssicherungsanlage noch nicht einmal eingeschlossen wäre.


Die hohen Kosten stießen auf den Unmut der Gemeinderäte, »zumal wir rechtlich dazu gar nicht verpflichtet sind«, wie Anton Greimel (Freie Wählergemeinschaft) feststellte. Nach dem einstimmigen Willen des Gremiums soll zunächst der Felsvorsprung in der Wand auf Kosten der Straßenbauverwaltung entfernt werden. Nur unter dieser Voraussetzung erklärte man sich mit der Kostenverteilung einverstanden. »Ansonsten zahlen wir nichts«, so die einstimmige Aussage der Gemeinderäte. bvd

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