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Felix Daxenberger in den Gemeinderat gewählt

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Felix, der älteste Sohn des verstorbenen Politikers Sepp Daxenberger (hier ein Bild bei der Trauerfeier am 26. August 2010 in der Mariahilf-Kirche in München) tritt nun in die Fußstapfen seines Vaters. Foto: dpa

Waging am See. Seinen Namen verbinden viele Menschen noch immer mit bodenständiger Politik, obwohl das grüne Urgestein Sepp Daxenberger schon dreieinhalb Jahre tot ist. Der einstige Landesvorsitzende und Landtagsfraktionschef seiner Partei starb am 18. August 2010 im Alter von nur 48 Jahren an den Folgen eines Krebsleidens.


Nun steht sein ältester Sohn Felix am Anfang einer womöglich ebenfalls landespolitischen Karriere. Der 23-Jährige wurde bei der Kommunalwahl in Waging gewählt – natürlich für die Grünen.

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Der gelernte Landschaftspfleger hatte zum ersten Mal kandidiert und wurde gleich mit dem zweitbesten Stimmenergebnis der Bewerber aller Gruppierungen gewählt. Nur der im Amt bestätigte parteilose Bürgermeister Herbert Häusl bekam mehr Stimmen. Die unterlegenen Bürgermeisterkandidaten von CSU und seiner eigenen Partei übertraf Daxenberger jun. an Stimmenzahl. »Er ist eine große Bereicherung und ein großes politisches Talent«, sagte die Fraktionschefin der Grünen im Landtag, Margarete Bause, der »Abendzeitung«.


Nach dem tragischen Tod seiner Eltern – die Mutter war nur drei Tage vor dem Tod von Sepp Daxenberger ebenfalls einem Krebsleiden erlegen – führte Sohn Felix zusammen mit den Großeltern den Bauernhof der Familie im Waginger Ortsteil Nirnharting weiter. Auch sein Vater hatte seine politische Karriere einst als Gemeinderat begonnen, ehe er Bayerns erster hauptamtlicher Bürgermeister in der rund 6500 Einwohner zählenden Kommune wurde. - dpa