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Familienzentrum in Traunstein geplant

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Neben der Kinderkrippe des Mütterzentrums soll das neue Familienzentrum gebaut werden – dort, wo derzeit noch Sträucher wachsen. (Foto: Reiter)

Traunstein – Traunstein soll ein Familienzentrum bekommen. Mit diesem Projekt an der Vonfichtstraße sollen weitere Kindergarten- und Krippenplätze in der Großen Kreisstadt geschaffen werden.


Die sogenannte Bauherrenträgerschaft übernimmt die Stadt, weil das Projekt dann mit 85 Prozent vom Freistaat gefördert wird. Der Stadtrat hatte keine Einwände.

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Ernst Haider (UW) wollte allerdings wissen, welche Kosten auf die Stadt zukommen werden. 15 Prozent klinge zunächst nicht viel, aber bei einer großen Summe könne das trotzdem einen nicht unerheblichen Betrag ausmachen.

»Eine genaue Summe zu benennen ist Aufgabe des Planers«, antwortete Stephan Hohenschutz, der Leiter der Rechtsabteilung.

Insgesamt 50 Betreuungsplätze sollen mit der Neubaumaßnahme in Traunstein geschaffen werden. Derzeit ist eine Kindergartengruppe in umgebauten Räumen des ehemaligen Kreiswehrersatzamts untergebracht (wir berichteten). Diese und weitere Kinder werden dann nach Fertigstellung des Familienzentrums dort »einziehen«. Für das Projekt gibt es bereits eine erste Vorentwurfsplanung des Architekturbüros Leonhard. Diese beinhaltet im Erdgeschoß ein Familienzentrum mit Küche, im ersten Obergeschoß Gruppenräume und im zweiten Obergeschoß einen Mehrzweckraum sowie einen Dachgarten.

Der Stadtrat stimmte einhellig dafür, dem Wunsch des Mütterzentrums zu entsprechen, dass die Stadt die Bauherrenträgerschaft übernimmt. Die Trägerschaft für die darin zu errichtende Kindertageseinrichtung und das Familienzentrum verbleibt beim Mütterzentrum. Eine Entwurfsplanung mit detaillierter Kostenberechnung ist möglichst rasch vom Planer vorzulegen, hieß es. Dann könnten nämlich Fördermittel nach dem »4. Sonderinvestitionsprogramm Kinderbetreuungsfinanzierung 2017 bis 2020« beantragt werden.

Einhellig gebilligt wurde vom Stadtrat auch die Änderung des Bebauungsplans an der Karl-Merkenschlager-Straße. Die Wände der dort geplanten Garagen und Carports werden nun niedriger, anstatt 7,25 Meter höchstens 5,25 Meter. KR

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