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Faltblatt zum »Kulturprojekt Andreas Schwarzkopf«

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Bürgermeister Claus Pichler (von links) nahm das erste Faltblatt zum »Kulturprojekt Andreas Schwarzkopf« aus der Hand von Initiator Josef Böddecker und Grafiker Andreas Plenk entgegen.

Ruhpolding. Sichtlich zufrieden mit dem neu entwickelten Faltblatt zeigten sich der Initiator des Kulturprojektes »Andreas Schwarzkopf« Josef Böddecker und Grafiker Andreas Plenk. Beide übergaben das erste Exemplar des neuen Faltblatts an Bürgermeister Claus Pichler und schlossen damit einen weiteren Schritt im Rahmen des »Kulturprojekts Andreas Schwarzkopf« im EU-Förderprogramm Leader ab.


In den vergangenen Monaten hatte die Arbeitsgruppe der LAG Chiemgauer Alpen in enger Zusammenarbeit mit den ortsansässigen Kirchen, den Grundstückseigentümern der Bayerischen Staatsforsten und Forstverwaltung die inhaltliche und grafische Gestaltung erarbeitet. Durch ausdrucksvolle Bilder lenkt das Faltblatt seine Aufmerksamkeit und Beachtung auf den Kreuzweg in der Urschlau bei Brand. Informationen zu dem 1991 verstorbenen Künstler Andreas Schwarzkopf wie auch die Entstehungsgeschichte des Kulturprojektes wecken das Interesse, auf kulturelle Entdeckungsreise in der Gemeinde zu gehen.

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Durch viele Klein- und Großplastiken, Brunnen- und Wandgestaltungen erlangte Schwarzkopf weit über die Grenzen Ruhpoldings und Bayerns Bekanntheit. Das Holzknecht-Denkmal im Herzen des Ortes, das Wandmosaik am Katholischen Pfarrzentrum sowie die Kreuzigungsgruppe, der Altar, das Taufbecken und der Kreuzweg in der evangelischen Johanneskirche sind nur wenige der vielen Spuren, die Schwarzkopf in der Gemeinde hinterließ. Die im Rahmen des Kulturprojektes realisierten Maßnahmen erinnern an den von vielen bewunderten Bürger, der nach den Wirren des Zweiten Weltkrieges im Ortsteil Neustadl eine Heimat fand.

Die Gemeinde Ruhpolding übernahm 2012 die Trägerschaft für das aus EU-Mittel geförderte »Leader-Projekt«. Der Eigenanteil von rund 80 000 Euro stammt von vielen Bewunderern und Weggefährten Schwarzkopfs, die im vergangenen Herbst gemeinsam den Kreuzweg und das Auferstehungsmosaik in der Urschlau bei Brand einweihten.

»Das neu erstellte Faltblatt unterstreicht die Gemeinschaftsarbeit aller Ruhpoldinger, die zum Gelingen des Kulturprojektes ihren Beitrag leisteten«, sagte Pichler. Darüber hinaus soll der Flyer ein attraktiver Wegbegleiter für die vielen Gäste in Ruhpolding werden, die in der Umgebung des Ortes auf kulturelle Entdeckung gehen wollen.

Nach dieser Umsetzung wolle die Arbeitsgruppe als abschließende Maßnahmen eine informelle Broschüre zu Andreas Schwarzkopf sowie ein Metallbuch am Kunstwerk selbst gestalten. Dann sei, so Regionalmanager und Geschäftsführer der LAG Chiemgauer Alpen, Kolja Zimmermann, ein weiteres Leader-Projekt in der Gemeinde Ruhpolding abgeschlossen. hab