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Falscher Goldschmuck

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Siegsdorf. Falschen Goldschmuck fand die Polizei in einem Auto, mit dem vier Rumänen auf der Autobahn von Salzburg nach München unterwegs waren. Darüber hinaus war das Auto nicht versichert und die Insassen polizeilich auch keine Unbekannten mehr.


Einer Streife der Pidinger Schleierfahnder war der voll besetzte BMW aufgefallen, bei Siegsdorf stoppten ihn die Beamten für eine Kontrolle. Über die Insassen des Wagens fand sich einiges im Polizeicomputer: Alle vier Reisenden hatten bereits mehrere Einträge bezüglich Betrugs- und Eigentumsdelikten.

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Aufgrund von Hinweisen auf Goldschmuckbetrügereien nahmen die Polizisten das Auto und die Gepäckstücke genauer unter die Lupe und wurden prompt fündig: Hinter der Rücksitzlehne waren zwei weiße Plastiktüten versteckt, in denen sich mehrere Dutzend Goldringplagiate (Ringe und Ketten) befanden. Diese waren versehen mit Wertprägungen, die den Reinheitsgrad des angeblich verwendeten Goldes angaben. Dem nicht genug, wiesen die »Schmuckstücke« auch Markenlogos wie Armani, Nike, Mercedes oder Dolce & Gabana auf.