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Falsche Amtstierärzte kontrollieren Tierhalter

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Ein absolutes Tabu bei hohen Temperaturen: Hunde sollten nicht im Auto gelassen werden – auch nicht kurzzeitig. Auch Weidetiere brauchen einen ausreichenden Witterungsschutz.

Falsche Amtstierärzte sind nach Angaben des Veterinäramtes derzeit in der Region unterwegs, um Tierhalter zu kontrollieren. Im Zweifelsfall wird deshalb empfohlen, sich den Dienstausweis zeigen zu lassen und gegebenenfalls das Veterinäramt zu informieren, Telefon 0861/58-450.


Unabhängig davon weist die Traunsteiner Behörde darauf hin, dass jedem Tier, ob auf der Weide, der Koppel oder im Garten ein Witterungsschutz zur Verfügung stehen muss, auch wenn die meisten Tierarten über ein besseres Anpassungsvermögen verfügen, wie der Mensch. Sommerhitze macht auch den Tieren zu schaffen.

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Schatten und Schutz vor Unwetter

Es soll dabei darauf geachtet werden, dass es allen Tieren gleichzeitig möglich ist, Schatten, aber auch Schutz vor Unwettern mit Hagel, Regen oder starkem Wind aufzusuchen. Oftmals könne das schon durch geringen Aufwand gewährleistet werden, zum Beispiel durch die Freigabe eines zusätzlichen Weidebereichs, in dem sich eine Baumgruppe befindet.

Bei der Haltung von Heimtieren werde häufig übersehen, dass beispielsweise der Käfig des Wellensittichs oder der Freilauf für die Kaninchen mehrere Stunden der Sonne ausgesetzt sind und sich die Tiere keinen Schatten suchen können. Absolutes Tabu sei es, so das Veterinäramt, seinen Hund, auch wenn es nur kurzzeitig ist, bei Hitze im Auto zu lassen. Dies kann innerhalb kürzester Zeit zur tödlichen Falle für das Tier werden. Außerdem ist es extrem wichtig, dass Tiere jederzeit Zugang zu genügend Frischwasser haben. Der Wasserbedarf eines Rindes liegt bei etwa 60 Liter am Tag, von Pferden bei 30 bis 40 Liter/Tag, und sogar Kaninchen trinken etwa einen halben Liter am Tag. Bei Hitze kann die dreifache Menge benötigt werden.

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