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Fahnen-Restaurierung war Hauptthema der Burschen

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Petting. Die Restaurierung der Fahne, durch deren Auffinden über der Sakristei die Idee der Wiedergründung des Burschenvereins Petting erst zustande kam, war Hauptthema bei der Jahreshauptversammlung des Vereins. Daneben zeigte sich aber auch, dass die Pettinger Burschen inzwischen wieder recht rege sind und viel gemeinsam unternehmen.


Vorstand Josef Gröbner erinnerte in seinem Rückblick an das Burschenfest zum 110-jährigen Bestehen der Burschen in Pittenhart und das Fest zum fünfjährigen Bestehen der Dirndlschaft in Pierling-Weißenkirchen. Etwas schwach sei die Teilnahme am Gauburschenfest und dem 90. Jubiläum der Burschenschaft in Hart gewesen. Gröbner hoffte auf eine zahlreichere Teilnahme am heurigen Gaufest. Kein Mangel an Teilnehmern herrschte allerdings bei der Fahrt zum »Knödelfest« in St. Johann in Tirol. 23 verschiedene Knödel habe es dort zu probieren gegeben. Nicht berichtet wurde allerdings, wie viele davon die Pettinger »geschafft« haben. Jedenfalls ging es nach der Heimkehr noch zum »Schönramer Summer Beer«, um der Verdauung Nachhilfe zu leisten. Bei der Müllsammel-Aktion des Vereins hätte sich der Vorstand wieder mehr Beteiligung gewünscht. Gröbner berichtete von seiner Reise nach Südamerika und dem dort offensichtlich sehr mangelhaften Bewusstsein beim Müllproblem.

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In seiner Vorschau wies Gröbner auf den Ausflug zum »Kart-Fahren« am 3. Mai nach Wasserburg hin. Für diesen Ausflug sind bis 12. April Reservierungen bei Möbel Gröbner in Petting möglich. Am 14. Juni werden die Pettinger Burschen an der Gedenkfeier für Prälat Spannbrucker, den Gründervater der Burschenvereine, in Laufen teilnehmen. Am 27. Juli steht das Jubiläum des TSV Petting auf dem Programm, am 3. August die Fahrt zum Gauburschenfest in Unterneukirchen, eventuell zusammen mit dem Verein aus Surheim. Zum »Knödelfest« in St. Johann in Tirol geht es wieder am 20. September. Vielleicht stärken sich die Pettinger Burschen dort auch gleich für die Müllsammel-Aktion am 11. Oktober

In seinem Grußwort lobte Bürgermeister Karl Lanzinger den Burschenverein für das Engagement, das der junge Verein schon an den Tag lege, wie bei der Müllsammel-Aktion und den Teilnahmen an Festen und Feiern in der Gemeinde. Für die Restaurierung der Fahne werde die Gemeinde 40 Prozent der Kosten übernehmen, versprach der Bürgermeister.

Zur Restaurierung der Fahne sagte Gröbner, der Verein wolle 30 Prozent aus Eigenmitteln bezahlen und denke an eine Spendensammelaktion für die restlichen 30 Prozent. Jedenfalls soll die Fahne in Kürze restauriert werden, sodass der Verein sie bei allen Anlässen mitführen könne. Die Restaurierung sei das Hauptprojekt des Vereins für die nächste Zeit, beteuerte er.

Das Maibaumaufstellen 2015 möchte der Burschenverein gerne als Gemeinschaftsprojekt mehrerer Pettinger Vereine bewerkstelligen. Über den Vorschlag von Alexander Weber, der Verein solle sich am Projekt »Bürger helfen Bürgern« beteiligen, werde in einer der nächsten Vorstandssitzungen diskutiert, versprach Gröbner. Der Vorschlag von Altbürgermeister Markus Putzhammer, zusammen mit dem Burschenverein Lampoding an der Gemeindegrenze zwischen Petting und Lampoding einen Baum zu pflanzen, fand begeisterte Zustimmung, zumal die Aktion mit einem gemütlichen Beisammensein in einem Wirtshaus ausklingen soll.

Geschäftsführer Alfred Oberlindober bot dem Burschenverein an, am Brauereifest mit einer Aktion teilzunehmen, bei der Spenden für die Fahnen-Restaurierung gesammelt werden könnten. Die Offerte wurde dankend angenommen. In seinem Schlusswort erinnerte Gröbner daran, die Fahne helfe, die Geschichte Pettings zu bewahren, die auch durch den Burschenverein fortgeschrieben werde. Für Details können sich Spendenwillige an Vorstand Josef Gröbner wenden. al