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Es werde Licht am Sportplatz in Grassau

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Die Lampen mit Kugelkörper (vorne) werden im südlichen Bereich des Grassauer Sportplatzes erneuert. Insgesamt werden dort neun neue Lampen installiert. Die großen Leuchtmasten bleiben unverändert bestehen. (Foto: T. Eder)

Grassau – Trotz Beleuchtung rund um den Sportplatz bleibt es nachts dunkel. Ameisen haben die Leitungen der 1982 errichteten Anlage zerstört und auch so mancher fehlgeleitete Ball landete nicht im Tor, sondern an den Lampen. Nun entschied der Rat einhellig, zumindest den südlichen Bereich der Sportplatzanlage mit einer neuen Lichtanlage auszustatten. Auch der Aichbauernweg soll im Zuge dieser Installation beleuchtet werden.


Die vorhandene Beleuchtungsanlage auf dem Sportplatzgelände ist stets defekt und erneuerungsbedürftig, erklärte der Rathauschef Rudi Jantke. Auch die vorhandenen Lampenkörper seien nicht optimal, da diese zu nieder stehen, wenig Licht abgeben und immer wieder von Bällen getroffen werden. Zum anderen hätten Ameisen die Leitungen zerstört. Folglich müssten auch die Leitungen ausgetauscht werden. Der südliche Weg um den Sportplatz sei aber, so Jantke, eine wichtige Verbindung von Grafing zur Ortsmitte. Viele Kinder würden den Weg zur Schule nehmen.

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Auch von der Hochgernstraße gebe es seit einigen Jahren über den Schnappenweg eine Anbindung zum Sportplatzgelände. Laut Jantke sollte auch dieser Weg mit zwei Leuchten neu ausgestattet werden. Gleichwohl wäre es sinnvoll, den Aichbauernweg, der ebenfalls ins Sportplatzgelände führt, mit vier Lampen zu beleuchten. Im Sportplatzgelände seien neun Leuchten mit einem Mast von fünf Metern vorgesehen. Allein für diese Leuchten mit neuer Verkabelung und Erdarbeiten sei mit 19 000 Euro zu rechnen. Insgesamt wird die Maßnahme rund 47 000 Euro kosten. Ausgetauscht werden nur die Wegleuchten, nicht die großen Lampen, die erst vor wenigen Jahren installiert wurden und die Spielfelder ausleuchten. Diese werden nur während des Trainingsbetriebs oder bei Spielen eingeschaltet.

Laut Daniela Ludwig (CSU) werde der Rundweg um den Sportplatz stark frequentiert. Sie fragte nach, ob nicht auch der nördliche Teil beleuchtet und erneuert werden kann. Jantke meinte, dass die nun vorgesehene Erneuerung bereits 47 000 Euro koste. Sollte die andere Seite ebenfalls mit Leuchten versehen werden, sei mit dem doppelten Aufwand zu rechnen. Das bislang geltende Betretungsverbot der Sportanlage bei Einbruch der Dunkelheit müsste zudem geändert werden. Zum Betrieb erklärte er, dass die Lampen mit der Straßenbeleuchtung gleichgeschaltet werden und zur selben Zeit ein- und ausgeschaltet werden. Der Rat stimmte der neuen Beleuchtung zu. Die Kosten werden im Haushalt 2016 eingestellt. tb