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»Es waren nur Peanuts«

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Traunstein – Es ist ein alljährlich wiederkehrendes Ritual im Stadtrat: Das Gremium muss die Jahresrechnung der Stadt »feststellen«; sie also zur Kenntnis nehmen. Damit wird bescheinigt, dass alle Buchungen ordnungsgemäß abgewickelt worden sind.


Die laufenden Prüfungen nehmen Johannes Reichelt und Susanne Eggerdinger vom städtischen Rechnungsprüfungsamt vor. Sie kontrollieren unter anderem, ob zum Beispiel gewährte Skonti auch wirklich abgezogen worden oder ob Doppelzahlungen erfolgt sind. Wie Johannes Reichelt gestern in einem Gespräch mit dem Traunsteiner Tagblatt berichtete, handelt es sich dabei um rund 26 000 Ein- und Auszahlungen jährlich, die man auf ihre ordnungsgemäße Abwicklung überprüft.

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Aufgabe des städtischen Rechnungsprüfungsausschusses ist es dann, unter anderem stichpunktartig Prüfungen vorzunehmen und die Jahresrechnung zu genehmigen. Das tat der Ausschuss jetzt für das Jahr 2013. Ausschussvorsitzender Karl Schulz sagte, die Punkte, welche man beanstandet habe, seien wirklich »nur Peanuts« gewesen, also sehr unbedeutende Kleinigkeiten.

»Wir haben eine unheimlich gute Jahresrechnung, wie man sie sich nur wünschen kann«, fasste Schulz zusammen. Er sprach Kämmerer Pankraz Maier und dessen Mitarbeitern höchstes Lob aus und würdigte auch die Arbeit des städtischen Rechnungsprüfungsamtes.

Am Ende der Sitzung sprach Josef Kaiser unter dem Tagesordnungspunkt Wünsche und Anfragen die unbefriedigende Situation des ruhenden Verkehrs im Bereich des Kindergartens Heilig Kreuz an. Vor allem wenn Schnee liegt, gebe es hier kaum ein Durchkommen, wenn die Mütter ihre Kinder abholen.

»Das Parkverhalten der Damen lässt zu wünschen übrig«, kritisierte Kaiser und machte auch gleich einen Verbesserungsvorschlag: Die Stadt solle prüfen, ob die Kindergärtnerinnen im Winter ihre Autos im Park abstellen können. Dann würde man acht zusätzliche freie Stellplätze haben. Oberbürgermeister Christian Kegel versprach, den Vorschlag prüfen zu lassen. -K.O.-