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»Es war der Wahnsinn«

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Mehr als 2500 Besucher kamen zum Strandkurhaus, um die Kultnacht mit den »Springern« wieder zu genießen – der Spendenrekord wurde diesmal geknackt. (Foto: Sojer)

Waging am See – Bereits zum achten Mal veranstaltete Andreas Barmbichler und sein Team mit der Kultband »Die Springer« am Strandkurhaus ein Benefizkonzert. Heuer übertraf das Konzert alle Erwartungen – mehr als 2500 Besucher kamen zum Strandkurhaus und der Spendenrekord wurde geknackt.


»Es war echt der Wahnsinn, 5130 Euro wurden gespendet«, freuten sich Bandleader Günter Wimmer und Strandkurhauschef Andreas Barmbichler.

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Ein Konzert der Überlänge bei perfekten Wetterbedingungen mit den »Springern« genossen die Gäste am Waginger Strandkurhaus in vollen Zügen. Fast drei Stunden lang sorgte die bayerische Band für tolle Stimmung unter dem Pavillon vor herrlicher Seekulisse. Mit Songs aus den Anfängen der Band eröffneten »Die Springer« den Abend. Damals hießen sie noch »Wheelhouse pane«, die für einige Fans immer noch ein Begriff ist.

Im Jahr 1998 änderte die Band ihren Namen zu »Die Springer«. »Wir sangen ja immer in Deutsch, also wollten wir auch einen deutschen Namen für unsere Band«, sagte Bandleader Günter Wimmer. Treu geblieben sind sich die Musiker bis heute. Günter Wimmer mit Gesang und Bass, Guido Fuchs ebenfalls Gesang, Gitarre und Fußorgel sowie Schlagzeuger Martin Fuchs.

Die Tanzfläche füllte sich schnell. Ob groß oder klein, jung oder alt – das Event hat sich zum Familienausflug entwickelt. Mit verschiedenen Songs aus den Alben »Star« (1999), »Musik von Welt« (2003), »Nacktsaison« (2005), »Licht« (2008) und nicht zu vergessen ihre zuletzt produzierte Single »Wir tun nur so, als könnten wir tanzen«, begeisterte die bayerische Rockband das Strandpublikum.

Das Open-Air-Konzert mit den »Springern« am Strandkurhaus diente von Anfang an für den guten Zweck, um den Menschen zu helfen, bei denen das Schicksal kräftig zuschlug. Seit vielen Jahren wird die Kinderkrebshilfe Balu aus Altötting unterstützt. Dazu wird heuer eine Familie aus der Region unterstützt, bei der die Mutter durch einen tragischen Unfall jüngst starb. Sie hinterlässt ihren Mann mit den drei Kindern im Alter von drei Monaten bis sechs Jahren. soj