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Es war Brandstiftung

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Chieming. Die Ursache für den Brand im Landschulheim (LSH) Schloss Ising ist geklärt: Ein 16-jähriger Schüler des Internats gestand, im Toilettenbereich im zweiten Stock den Brand gelegt zu haben, indem er Papierhandtücher anzündete. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen vorsätzlicher Brandstiftung eingeleitet. Außerdem drohen im seitens der Schule weitere Konsequenzen.


Wie berichtet, hatte es am Montagnachmittag Großalarm für elf Feuerwehren gegeben, nachdem es im zweiten Stock des Internats zu starker Rauchentwicklung gekommen war. Da zunächst nicht klar war, welche Ausmaße der Brand hat, wurde Großalarm ausgelöst. Elf Feuerwehren mit zusammen rund 160 Feuerwehrleuten rückten an. Doch schnell war klar, dass es sich lediglich um einen kleinen Brand handelte, der auch rasch gelöscht war. Doch aufgrund der starken Rauchentwicklung entstand erheblicher Rußschaden. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf etwa 80 000 Euro.

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Während der Ermittlungen am Brandort stellte sich der Brandstifter bei den Polizeibeamten. Der 16-Jährige gab an, er habe die Papierhandtücher im Toilettenbereich angezündet. Durch die Rauchentwicklung erlitten zwei Schüler, ein Erzieher und ein Hausmeister leichte Verletzungen in Form von Rauchgasvergiftungen, welche ambulant im Klinikum Traunstein behandelt wurden.