weather-image
13°

»Es ist etwas ganz Besonderes gelungen«

5.0
5.0
Bildtext einblenden
Eine tolle Feuershow bot Mediva bei der Traunreuter Kulturnacht.

Traunreut – Ihren ganz »eigenen Kulturpfad für die Nacht zu wählen«, dazu forderte der Vorsitzende der ARGE Werbegemeinschaft Traunreut, Wilhelm Schneider, die Besucher der Traunreuter Kulturnacht am Freitag auf.


Den Besuchern bot sich ab dem frühen Abend auf dem Rathausplatz eine vielfältige Unterhaltung mit Auftritten verschiedener Musikgruppen, den Traunwalchner Goaßlschnalzern und der Feuershow von Mediva mit dem evangelischen Pfarrer Stefan Hradetzky. Der Platz füllte sich schnell. Besonders das musikalische Programm war sehr abwechslungsreich gestaltet: Rock, Pop, Country und Blues der Traunwalchner Band »Highsider«, die Big Band des Traunreuter Gymnasiums und die Traunwalchner Jungbläser, die unter anderem auch Rock und Melodien aus dem Soundtrack des Hollywoodfilms »Fluch der Karibik« spielten.

Anzeige

Eine ungewöhnliche Konzertatmosphäre konnte man im Cityhaus beim Auftritt des Traunreuter Sängerchors unter der Leitung von Richard Kalahur und mit Brigitte Käfferbitz am Klavier erleben, die umgeben von Kleiderständern ihre Lieder zum Besten gaben, während manche Zuhörer weiter stöberten.

Bei »Blumen Wallner« hatten die Besucher der Kulturnacht die Gelegenheit, Werke des heimischen Künstlers Günther Hoffmann anzusehen. Von »überwiegend positiven Reaktionen« berichtete der Trostberger im Gespräch mit unserer Zeitung und ergänzte, »man kann auf alle Fälle Besucher begeistern und das ist ja das Ziel davon«. Für ihn gehe es bei der Veranstaltung um die Präsentation seiner Arbeit, Spaß und Verkauf, aber auch darum, den »Spirit, den ich beim Malen habe weiterzugeben«, so der Künstler.

Bei den Besuchern kam das Programm sehr gut an. Diskussionen über Volksfest, Rathausplatz und Veranstaltungswünsche regte die Kulturnacht bei einer Gruppe Traunreuter an, die während dem Konzert der Big Band des Gymnasiums mit unserer Zeitung sprachen. »Mir gefällt's ganz gut, aber das gehört öfters gemacht«, war der Konsens in der Gruppe, die sich häufiger Veranstaltungen wie Konzerte – am besten in Verbindung mit einem Markt oder Essensbuden – auf dem Rathausplatz wünscht. Die Kulturnacht sei eine schöne Gelegenheit, um zusammenzusitzen und es sei »mehr los wie im Bierzelt«. Einziger Kritikpunkt war, dass die Geschäfte nicht länger geöffnet hatten.

»Es war ein tolles Erlebnis und wir freuen uns auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr«, sagt auch der ARGE-Vorsitzende Wilhelm Schneider. Der Traunreuter Bürgermeister Klaus Ritter, Schirmherr der Kulturnacht, lobte Organisator Muk Heigl, dem »etwas ganz besonderes dieses Jahr gelungen« sei, indem er Traunwalchen, Pertenstein, Stein und Traunreut auf »eine Kulturebene« gebracht habe. Muk Heigl sagte, dass er vor allem »den Normalbürger mit einbinden wollte«. Eine Veranstaltung wie die Kulturnacht biete mehr Möglichkeiten alle Bürger mit einzubeziehen, so der Traunreuter.

Auch aus Pertenstein und Stein seien laut Heigl sehr positive Rückmeldungen gekommen. Die Planung für das nächste Jahr würde schon beginnen, denn die spontane Reaktion aller Teilnehmenden sei gewesen, die Kulturnacht 2018 wieder gemeinsam auf die Beine zu stellen, freute sich Organisator Heigl. Jeanette Janschke

Mehr aus der Stadt Traunstein
Einstellungen