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Es geht weiter am Unternberg

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Im Zuge der Arbeiten für die kommende Wintersaison wurde auch diese für die Sicherheit vom TÜV geforderte Holzrampe für den Liftausstieg des FIS-Lifts gebaut.

Ruhpolding – Ehrenamtliche Helfer haben sich an den vergangenen Wochenenden darum gekümmert, den Lift am Unternberg für die Wintersaison flott zu machen. Am Samstag um 9 Uhr ist ein weiteres Helfertreffen geplant, zu dem Henning Wolf weitere Helfer sucht.


Zuerst mussten die Lifttrasse samt Stützen, die Beschneiungsschächte sowie der Bereich der Talstation des Kegellifts vom Unkraut befreit werden. Auch die Pistenränder wurden nachgeschnitten. Am Kegellift mussten hineingewachsene Äste zurückgeschnitten werden. Am Liftausstieg des FIS-Lifts wurde eine für die Sicherheit vom TÜV geforderte Holzrampe gebaut. Auch der Baby-Lift wurde aufgestellt. Hierzu liehen sich die Helfer den Radlader von Anneliese Ferstl aus. Drei weitere Helfer prüften die Laufrollen an den Liftstützen, tauschten defekte Rollen aus und schmierten die Gelenke ab. Die TÜV-Abnahme ist bereits erfolgt.

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Die Beschneier sind bereits seit Tagen mit der Revision der Anlagen inklusive der Pistenraupe beschäftigt, so Wolf weiter. Wie bereits in den letzten Jahren mache man sich auch wieder Gedanken, wie man Beschneiung und Pistenpräparierung weiter optimieren kann. Einige Ideen würden bereits in den nächsten Wochen beim Platzieren der Beschneiungsgeräte umgesetzt. So werde es heuer eine Stufenbeschneiung geben. Als Erstes würden Babylift und Kristallpiste von unten bis zur »Eiseikante« beschneit. Somit könne mittels eines Zwischenausstiegs hier auch gleich trainiert werden. Im Anschluss werde die Kristallpiste bis oben beschneit. »Leider müssen wir feststellen, dass seit Jahren immer dieselben fleißigen Helfer aus nur vier Vereinen zusammen mit einer Hand voll Privatpersonen beteiligt sind. Das finden wir etwas unverständlich, da wir ja wissen, dass über die Saison eine Vielzahl von Vereinen die Hänge für ihre Trainingsfahrten nutzen wollen und hier auch immer möglichst perfekte Bedingungen erwarten«, so Henning Wolf. »Vielleicht kann sich der eine oder andere Abteilungsleiter doch noch mal vor Augen führen, was denn passiert, wenn es den Unternberg nicht mehr geben würde.«

Für kommenden Samstag ist noch einmal ein Arbeitseinsatz geplant. Treffpunkt ist um 9 Uhr an der Talstation. Die andere Möglichkeit der Unterstützung sei die Mitgliedschaft beim Förderverein. fb