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Es fehlen noch immer rund 400 Mitglieder

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Ruhpolding. Noch ist nichts entschieden, aber es sieht nicht allzu rosig aus: Nicht die nötigen 1000, sondern aktuell erst rund 600 Mitglieder hat der Verein zur Förderung des Skiliftbetriebs am Unternberg. Darüber informierte Franz Ringsgwandl jun., der kommissarische Geschäftsführer der Betreibergesellschaft, gestern im Gespräch mit dem Traunsteiner Tagblatt. Der Förderverein hatte in den vergangenen Wochen alles daran gesetzt, den Skiliftbetrieb am Unternberg zu retten und unter anderem mit einer Flugblattaktion Mitglieder geworben.


Der Grund: Um den Saisonstart für den kommenden Winter sicherzustellen, hätte der Verein 1000 Mitglieder gebraucht, die je 50 Euro Mitgliedsbeitrag für ein Jahr bezahlen. Die Resonanz auf die Rettungsaktion war alles in allem mager. Nicht ohne Grund war es das Ziel, die 1000er-Marke bis zum heutigen Mittwoch zu knacken. Denn heute Abend werden sich die Gesellschafter der »Skibetriebe Unternberg Verwaltungs GmbH« zusammensitzen, um über den kommenden Saisonstart zu entscheiden.

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Gesellschafter stimmen heute wohl für den Weiterbetrieb

Franz Ringsgwandl will zwar nicht vorgreifen, geht aber davon aus, dass die Gesellschafter sich für eine Fortführung des Skiliftbetriebs am Unternberg aussprechen werden. Die kommende Saison, so Ringsgwandl, könne man sich noch über Wasser halten, weil es gelungen sei, den Deutschen Skiverband und eine Reihe heimischer Unternehmen als Unterstützer zu gewinnen. Zudem ist geplant, die Betriebskosten erheblich zu senken.

Dennoch steht es für Franz Ringsgwandl unumstößlich fest, dass sich der Skiliftbetrieb am Unternberg auf Dauer nur über 1000 zahlende Mitglieder im Förderverein retten lässt. »Die Mitglieder sind der Dreh- und Angelpunkt. Sonst ist es jedes Jahr aufs Neue eine Hängepartie«, glaubt der kommissarische Geschäftsführer.

(Ein ausführlicher Bericht über die Gesellschafterversammlung der »Skibetriebe Unternberg Verwaltungs GmbH« folgt.) san