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»Es brummt« bei der Briefwahl im Landkreis

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Wer derzeit im Traunsteiner Rathaus Briefwahlunterlagen persönlich beantragen möchte, muss etwas Geduld mitbringen. (Foto: Wannisch)

Traunstein – Der Trend der vergangenen Jahre setzt sich fort: Auch für die Bundestagswahl am 24.  September ist der Nachfrage nach Briefwahlunterlagen groß. »Es brummt«, bestätigt Manfred Bulka, Leiter des Ordnungsamts dem Traunsteiner Tagblatt.


Über die Motive, warum sich die Briefwahl immer größerer Beliebtheit erfreut, kann auch Bulka nur spekulieren. Klar ist, mit der Briefwahl haben Wähler die Möglichkeit – unabhängig vom eigentlichen Wahltag am 24. September – den Stimmzettel bequem zu Hause auszufüllen und dann per Post zurückzuschicken oder persönlich im Rathaus abzugeben. Man kann aber auch sofort im Rathaus seine Stimme abgeben.

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Seit die Wahlkarten vergangene Woche zugestellt wurden, herrscht jedenfalls im Rathausfoyer reger Andrang. Vor dem eigens eingerichteten Wahlschalter, an dem die Wahlunterlagen für die Briefwahl ausgehändigt werden, bildet sich regelmäßig eine Schlange.

Um lange Wartezeiten zu vermeiden, appelliert Bulka an die Wahlberechtigten, im Bedarfsfall und wenn es nicht wirklich eilt, die Briefwahlunterlagen per Post anzufordern. Diese würden innerhalb von ein bis zwei Tagen zugestellt.

Mit einem Engpass an Briefwahlunterlagen muss trotz der großen Nachfrage aber nicht gerechnet werden. »Wir haben dieses Jahr ausreichend Briefwahlunterlagen angefordert«, versichert der Leiter des Ordnungsamts. vew

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