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Es bleibt bei der Pelletsheizung

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Petting. Eigentlich hatte sich der Pettinger Gemeinderat bereits entschieden, dass in der neuen Schule eine Pelletsheizung eingebaut werden soll. Doch nachdem sich einige Räte vehement dagegen aussprachen, wurde in der letzten Sitzung noch einmal darüber beraten.


Vor der Sitzung hatten sich die Pettinger zwei Hackgutheizungen und eine Pelletsanlage in der Umgebung angeschaut. Außerdem informierte Ingenieur Thomas Gollwitzer noch einmal über die Gegebenheiten bei einem Anschluss von Schule, altem Rathaus und Turnhalle. Letztlich hat wohl der Kostenvergleich den Ausschlag gegeben: Die Anschaffungskosten einer Hackgutheizung liegen bei 241 570 Euro (Betriebskosten 17 071 Euro), eine Pelletsheizung kostet 188 020 Euro (Betriebskosten 12 520 Euro). Bei vier Gegenstimmen entschied der Gemeinderat, es bei der Pelletsheizung zu belassen.

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Um das Brückenbuch der Gemeinde auf den neuesten Stand zu bringen, wurde das Angebot des Ingenieurbüros »Höllige und Wind« für die Überprüfung von zwölf Brücken, drei Stegen und sieben Durchlässen für 3995 Euro einstimmig angenommen. Ebenfalls einstimmig beschloss der Gemeinderat die Bauleitplanung für das geplante Vereinsheim in Schönram wieder aufzunehmen.

Der abgeänderte Bauantrag für die Errichtung eines Milchviehlaufstalles in Putzham wurde wegen zu geringer Abstandsfläche zur Straße zurückgestellt. Außerdem will man das Urteil des Verwaltungsgerichts München abwarten, das sich mit der Widmung dieser Straße befasst. Denn es ist unklar, wem die Straße gehört.

Genehmigt wurde hingegen der Antrag auf Anbau von Liegeboxen und Melkstand in Pröllner.

Außerdem hatte der Gemeinderat das umstrittene Grundstück in Kühnhausen besucht. Die Besichtigung war als Information für die neuen Gemeinderäte gedacht. Bürgermeister Karl Lanzinger erläuterte den augenblicklichen Stand der Arbeiten und ging auf die Verhandlungen mit den Behörden ein. Nicht genehmigt worden war der Seezugang mit Steg (wir berichteten), der für die gescheiterte Flächennutzungsplanänderung ausschlaggebend war. Auch die Ausgleichspflanzung an der Zufahrt zum Wasserwachtsgebäude wurde vom Bürgermeister angesprochen. Für das etwa 100 Jahre alte Wohnhaus, dessen Bausubstanz als gut bezeichnet werden könne, erläuterte der Bürgermeister verschiedene Nutzungsmöglichkeiten und betonte dabei, dass die zukünftige Nutzung in der Hand der Gemeinde bleiben sollte. Weiterhin will man sich bei den Behörden nachdrücklich für eine Flächennutzungsplanänderung einsetzen, sagte der Bürgermeister. HG