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Erstes »Café Lingua« fand Anklang

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Ernst Schmähl trug den Besuchern aus den verschiedenensten Kulturen ein bayerisches Lied vor, bei dem alle mitsingen konnten. (Foto: Mergenthal)

»Ich werd's mit Sicherheit weitersagen, und vielleicht komme ich nächstes Mal sogar mit meiner Frau« – Gemeinderat Georg Quentin war begeistert vom ersten »Café Lingua« im Jugendhaus New Era in Teisendorf.


Um die 30 Interessierte aller Altersgruppen und diverser Kulturen kamen bei Kaffee, Tee, kühlen Erfrischungsgetränken, Kuchen und pikanten Schmankerln zu einem lockeren Austausch zusammen.

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Künftig wird an der Alten Reichenhaller Straße 8 jeden Freitag von 16 bis 18 Uhr ein interkultureller Kaffee-Treff stattfinden. Die Besucher des ersten »Café Lingua« nutzten die Zeit für den Austausch und die gegenseitige Annäherung. Auch der Kickertisch und der Billardtisch wurden eifrig genutzt.

Auch offene Angebote wie das Schwimmtraining der DLRG, an dem donnerstags ab 18 Uhr auch Flüchtlinge und andere Personen, die noch nicht schwimmen können, bei freiem Eintritt das Schwimmbad benutzen können, wurden weitergetragen.

Zweiter Bürgermeister Norbert Schader nannte es in einer kurzen Eröffnungsrede »hervorragend, wenn man so ein Gebäude hat, das so vielfältig genutzt werden kann«. Er überbrachte die Grüße des ersten Bürgermeisters Thomas Gasser und äußerte den Wunsch, dass das Angebot auch genutzt wird. Mit dem Kompliment »Hut ab« hob er das vorbildliche Engagement des Asylhelferkreises, der das Café initiiert hat, hervor. Der Kontakt zwischen Rathaus, wo Josef Gruber, der bei Asyl-Themen Ansprechpartner ist, und dem Helferkreis klappe gut. Dank richtete der zweite Bürgermeister auch an den Hauseigentümer, die Familie Wieninger.

Erfreut zeigte sich Schader, dass es beim offenen Jugendtreff, den Treff-Betreuerin Marie Schader vertrat, nun ebenfalls einen Aufwärtstrend gibt. Waren es zeitweise nur sieben, acht junge Leute, so treffen sich jetzt montags und donnerstags von 16 bis 19 Uhr wieder rund 20 Jugendliche, größtenteils im Alter von 11 bis 16 Jahren.

Robert Strauß vom Helferkreis lobte die Gemeinde und ihren Bürgermeister, der zuhören könne, und klar sage, was machbar ist und was nicht. Gemeinderat Quentin hob hervor, das Haus mache nun nach der Renovierung von außen und innen den besten Eindruck. Er begrüßte auch, dass der von ihm angeregte WLAN-Anschluss sehr gefragt und viel genutzt ist.

Mit Musik wurde der multikulturelle Nachmittag aufgelockert. Viola Eick und Julia Neumeier sangen zur Gitarre ansprechende Pop-Songs. Ernst Schmähl begleitete sich selber mit der Gitarre bei einem bayerischen Lied, bei dem alle mitsingen konnten, und blies vom Balkon ein Trompetensolo. vm