weather-image
34°

Erstaunt über das enorme Vereinsleben in Surberg

2.0
2.0
Bildtext einblenden
Auch die aus Burghausen zugezogene junge Familie Heidi und Gregor Weidinger mit ihrer bereits in Surberg geborenen vier Monate alten Tochter Hanna nahm am Neubürgerempfang teil. Unser Bild zeigt sie mit Pater Joy (links) und Bürgermeister Josef Wimmer (rechts).

Surberg – Ein voll besetztes Surberger Pfarrheim zeigte, dass der Entschluss zur Wiederbelebung des Neubürgerempfangs richtig war. Bürgermeister Josef Wimmer stellte zunächst die Gemeinde vor. So war zum Beispiel zu erfahren, dass in der Verwaltung 52 Leute beschäftigt sind, im Kindergarten in Lauter und im Waldkindergarten werden 123 Kinder betreut, in die Grundschule gehen 112 Schüler und es gibt auch eine Inklusionsklasse.


Ein Glücksfall ist die Surtalhalle für die Schule, aber auch für die Vereine, die hier ihren Sportbetrieb und große Veranstaltungen abhalten können. In Surberg leben zurzeit 3691 Einwohner, die weiblichen und männlichen Surberger halten sich die Waage. 35 Geburten sorgen für eine positive Entwicklung. Als größtes Bauvorhaben steht die Bahnunterführung Hufschlag an. Sie wird jetzt im Frühjahr in Angriff genommen.

Anzeige

Pater Joy sagte bei seiner Begrüßung, er sei ja auch ein »Zuagroasta«, er stamme aus Indien, dem Land, wo der Pfeffer wächst. Nach seinem Studium in Salzburg sei er als Aushilfe in ganz Deutschland unterwegs gewesen. Surberg ist nach Riedering seine zweite bayerische Pfarrstelle. Er erzählte, wie herzlich er in Surberg aufgenommen wurde, er fühle sich als indischer Bayer und als geschätzter Mitbürger in Surberg zuhause. Beim Bürgermeister bedankte er sich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Bestens unterstützt werde er vom Pfarrgemeinderat mit Vorstand Dr. Georg Meurers und der Kirchenverwaltung mit Kirchenpfleger Alois Thannbichler. Pater Joy rief alle Neubürger auf, am kirchlichen Leben teilzunehmen und versprach ihnen seine Hilfe, ganz gleich, welcher Konfession sie angehören. Für Auflockerung sorgten zwischendurch der Surberger Kirchenchor unter Leitung von Dr. Christian Lenze und die Ziachmusikanten Robert Mühlbacher und Markus Helminger. Für die Bewirtung sorgten Franz Eglseer und Christian Greisberger.

Um den Neubürgern die Eingliederung zu erleichtern präsentierten sich die Ortsvereine. Ausführlich stellten die Verantwortlichen ihre Vereine vor und zeigten alle Möglichkeiten der aktiven Beteiligung auf. Ganz erstaunt nahmen die Neubürger zur Kenntnis, welch umfassendes Programm in Surberg angeboten wird. Katharina Schallinger stellte den Frauenverein vor, Franz Hirschhalmer in Vertretung die Katholische Arbeiter Bewegung, Nadin Winkler die Pfadfinder, Stamm Steinbock Surberg, Herbert Klein den Heimatkundlichen Verein, Georg Rehrl den Kirchenchor, Valerie Gneuß den Förderverein Grundschule Surberg, Stefan Lohwieser den GTEV Surtal Lauter, Markus Zoff die Musikkapelle Surberg Lauter, Franz Ramstötter die Rosserer, Helmut Wohlfahrt die Schützengesellschaft Eichengrün, Heidi Schützinger die Böllerschützen, Elisabeth Kaltner den Gartenbauverein, Andreas Eckart den Burschenverein, Bernhard und Michael Wimmer die Feuerwehr, Martin Pigler die Krieger- und Soldatengemeinschaft, Sepp Schneider den Sportverein Rudi Irlacher in Vertretung von Vorstand Franz Berger jun. den Eis- und Stockschützenclub Jahn.

Die hervorragend gelungene Präsentation spiegelt die lebendige Surberger Dorfgemeinschaft eindrucksvoll wider. Die Vorstellung stieß auf großes Interesse, von den Informationsmöglichkeiten wurde reger Gebrauch gemacht. Abschließend wünschte Bürgermeister Wimmer den Neubürgern eine gute und angenehme Zukunft in Surberg. IR