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Erschließungsarbeiten kurz vor dem Abschluss

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In den letzten Zügen befinden sich die Erschließungsarbeiten für eine neue Wohnbaufläche in Anning bei Traunreut. Die Grundstücksgrößen der neun Parzellen liegen zwischen 700 und 1000 Quadratmetern. Dem Wunsch eines Bauwerbers, die seitliche Wandhöhe um einen Meter zu erhöhen, wurde vom Stadtrat nicht entsprochen. (Foto: Rasch)

Traunreut. Die Erschließungsarbeiten für das neue Wohnbaugebiet in Anning stehen kurz vor dem Abschluss. Auf dem rund 11 300 Quadratmeter großen Grundstück sollen neun Bauparzellen ausgewiesen werden. Für eine Parzelle war aufgrund der Geländeverhältnisse eine Pumpstation für das Abwasser vorgesehen. Dieses soll jetzt über das freie Gefälle in den Abwasserkanal eingeleitet werden.


Die damit verbundene Bebauungsplanänderung, die einen neuen Höhenkoten zur Folge hat, segnete der Stadtrat einstimmig ab. Abgelehnt hingegen wurde der Wunsch eines Bauwerbers, der in dem neuen Wohnbaugebiet ein Haus bauen möchte und eine Erhöhung der seitlichen Wandhöhe von 5,50 auf 6,50 Meter beantragte. Das Gremium lehnte sich der Stellungnahme der Verwaltung an, aus ortsplanerischen Gründen am Bebauungsplan festzuhalten, dessen Verfahren sich über fünf Jahre hingezogen hatte.

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Nach dem Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens war die Fläche frei geworden und der Stadtrat beschloss im Oktober 2007, für diese Fläche einen Bebauungsplan aufzustellen. Gleichzeitig wurde dem damaligen Grundstücksbesitzer gestattet, seinen Hof auszusiedeln. Wesentliche Probleme bereitete das Hangwasser, das sich bei starkem Regen auf dem Grundstück sammelte, und der Emissionsschutz eines landwirtschaftlichen Anwesens, das unmittelbar an die neue Wohnbaufläche angrenzt. Diese Bedenken sowie die Bedenken einiger Anlieger, durch die Erschließungsmaßnahmen möglicherweise zur Kasse gebeten zu werden, konnten vom Grundstücksbesitzer, der das gesamte Areal 2010 gekauft hatte, aber ausgeräumt werden. Um das Niederschlagswasser (Hangwasser) schadlos rückzuhalten, wird auf der Ausgleichsfläche entlang der Straße Anning–Fasanenjäger eine Entwässerungsmulde gebaut. Das Straßenwasser, das nicht versickert, wird über eine gesicherte Leitung in den Anninger Bach geleitet. Die Baugrundstücke bewegen sich bei Größen zwischen 700 und knapp 1000 Quadratmetern. Im südlichen Bereich soll auch ein Kinderspielplatz gebaut werden. ga