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Erneute Ablehnung

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Grassau – Auch das geänderte Betriebskonzept für den geplanten Gärtnereibetrieb am Aichbauernweg änderte nichts an der ablehnenden Haltung des Grassauer Marktgemeinderats. Knackpunkt war erneut die unzureichende Erschließung des Grundstücks. Darum votierten die Räte einstimmig gegen den Antrag – wie sie es bereits vor einigen Wochen getan hatten.


Wie Bürgermeister Rudi Jantke erklärte, sei im neuerlich gestellten Antrag kein Verkauf mehr vorgesehen. Weiterhin geplant seien ein Wohngebäude mit einer Größe von 13 mal 9,9 Metern und ein Gewächshaus mit einer Größe von 17,7  mal 6,75 Metern. Durch den Wegfall des Verkaufs seien auch nur mehr fünf Stellplätze vorgesehen; zuvor waren es elf gewesen. Die Anlieferung wolle der Firmeninhaber mit seinem Pick-up mit Anhänger bewerkstelligen.

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Gärtnereibetriebe sind grundsätzlich privilegiert. Einen Bebauungsplan gibt es für das Gebiet aber nicht. Die Erschließung soll von der Kreisstraße TS 45 erfolgen und über die Aichstraße führen. Aber diese Straße ist laut Jantke sehr eng und weist teils nur eine Breite zwischen 3,58 und 2,70 Metern auf. Genau im rechtwinkligen Kurvenbereich werde eine Fläche als Fahrtbereich genutzt, die aber nicht gewidmet sei. Nach wie vor sei, so Jantke, die Erschließung für einen Betrieb nicht ausreichend.

Christian Buchner (AE) interessierte, wo denn der Verkauf der Produkte erfolgen soll. Die Antragsteller wollen Märkte beliefern. Manfred Huber (AE) befürchtete dennoch einige An- und Abfahrten – und dies auf der engen Zufahrt. Zudem herrsche dort auch ein reger Fußgänger- und Radfahrerverkehr. Ob mit dem Eigentümer des Wegs über eine Abtretung verhandelt worden sei, fragte Hans Genghammer (FW). Dies wäre eine Aufgabe der Antragsteller, entgegnete Jantke. tb

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