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Erlstätter Burschen bleiben unter bewährter Führung

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Franz Neuhauser (Zweiter von rechts) bleibt Vorstand des Katholischen Burschenvereins Erlstätt. Mit ihm freuen sich (von links) der neue Beisitzer Andreas Hölzle, der neue Schriftführer Andreas Daxenberger, der neue zweite Vorstand Bernhard Poller junior und der neue zweite Kassier Franz Hofmann. (Foto: Müller)

Grabenstätt – Franz Neuhauser lenkt für zwei weitere Jahre die Geschicke des Katholischen Burschenvereins Erlstätt und geht damit in seine fünfte Amtszeit als Vorstand. Dies entschieden die Mitglieder auf der Jahreshauptversammlung im Gasthof Fliegl einstimmig.


Als neuer zweiter Vorstand steht ihm der bisherige zweite Kassier Bernhard Poller junior zur Seite. Er beerbt Andreas Daxenberger, der acht Jahre als stellvertretender Vorstand fungiert hatte und nun Martin Daxenberger als Schriftführer ablöst, sowie weiterhin die PC-Arbeit ausführen wird. In ihren Ämtern bestätigt wurden Kassier Bernhard Hennes, Fähnrich Markus Kreiler, Fahnenbegleiter Wolfgang Hennes und die Beisitzer Paul Zenz und Hans Hölzle. Zweiter Kassier ist nun der bisherige Beisitzer Franz Hofmann, Andi Hölzle ist neuer Beisitzer und Stefan Kreiler neuer Fahnenbegleiter. Kassenprüfer bleiben Robert Muggenhamer und Stefan Nitzinger.

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Vorstand Franz Neuhauser erinnerte in seinem Rechenschaftsbericht unter anderem an den »narrisch gut besuchten Lumpenball«, an das Maibaumaufstellen des Grün-Ober-Vereins Kraimoos, die Fahrzeugsegnung der Freiwilligen Feuerwehr Erlstätt, das Gründungsfest der SKK Grabenstätt, die Gauversammlung in Weibhausen und den Jahrtag der Vereine. Ein voller Erfolg sei das Stück »Da Himme wart ned« der Theatergruppe gewesen, das man aufgrund der großen Resonanz sogar einmal mehr aufgeführt habe. Neuhauser berichtete zudem von jeweils drei Burschenvereinssitzungen und Sitzungen der Erlstätter Ortsvereine.

Kassier Bernhard Hennes vermeldete einen erfreulichen Gewinn und lobte die Theaterspieler, die wieder für einen Großteil der Einnahmen gesorgt hatten. Der bisherige zweite Vorstand Andreas Daxenberger strich das 100. Gründungsfest des Burschenvereins, das zweimalige Maibaumaufstellen, die Wiederaufnahme des Lumpenballs, das neu ins Leben gerufene Dorf- und Gartenfest, die neu angepasste Theaterbühne und die neue Satzung als Höhepunkte der vergangenen acht Jahre heraus. Ein besonders Lob erhielt er von Markus Kreiler für das Einführen der Hosenträger, dank derer »wir nun bei Festen sauber und einheitlich daherkommen«.

Zweiter Bürgermeister Robert Muggenhamer lobte die vielfältigen Aktivitäten des Vereins. Dessen Dorf- und Gartenfest sei wichtig für die Dorfgemeinschaft und werde nach der letztjährigen, wetterbedingten Absage hoffentlich wieder stattfinden. Ein Sonderlob verteilte er an die Theaterspieler des Vereins, die das kulturelle Leben im Dorf seit jeher bereichern würden. »Auch das heurige Stück wird bei den Besuchern aus Erlstätt und Umgebung wieder gut ankommen.«

Mit Blick auf die Renovierung und zukünftige Nutzung des alten Erlstätter Schulhauses und der Gestaltung des dort geplanten Dorfplatzes zeigte sich Muggenhamer optimistisch, dass man noch heuer die Planung abschließen werde und bereits im nächsten Jahr in die Bauphase eintreten könne. Es sei ganz wichtig, dass die Bürger und Vereine bei der Planung mit eingebunden werden, betonte Muggenhamer und verwies auf den gebildeten Arbeitskreis.

Zu den wichtigsten Terminen in diesem Jahr zählen die Theateraufführungen am Ostersonntag um 14 und 20  Uhr sowie am 17., 21., 22. und 23. April jeweils um 20 Uhr im Gasthof Fliegl in Erlstätt. Das Dorf- und Gartenfest ist am 10. Juni beim Schusterbauer Hof, die Gauversammlung am 27. Oktober in Weibhausen und der Jahrtag der Erlstätter Ortsvereine am 5. November.

Für den Vereinsausflug im Frühjahr schlug Markus Kreiler vor, dass man wieder einmal zum Kartfahren nach Vilsbiburg und anschließend zum Ritteressen fahren könnte. Damit stieß er auf große Zustimmung. mmü