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Erinnerung an die Industriegeschichte wachhalten

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Bergen. Der Förderverein Maxhütte Bergen hält die Erinnerung an die Industriegeschichte des Ortes wach und an die Zeit, in der Bergen im wirtschaftlichen Mittelpunkt stand. Die Zahl der Mitglieder steigt von Jahr zu Jahr. Das beweist, dass sich viele Menschen mit den Zielen des Vereins identifizieren. In der Jahreshauptversammlung im Gasthof Hochfelln sagte Vorsitzender Hans Reich, dass der Förderverein 234 Mitglieder hat und im vergangenen Jahr 17 Neuzugänge verzeichnete.


Die Besucherzahlen des Museums Maxhütte bezifferte Reich für das Vorjahr mit etwa 2500 Personen. Er sagte, einen wesentlichen Beitrag zur Steigerung der Besucherzahlen leisten die sachkundigen Führungen. Dafür dankte er Monika Berlitz, Herbert Scheidsach und Herbert Nenninger.

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Erste Aktion im vergangenen Jahr waren die Putzarbeiten im Frühjahr. Es mussten Podeste, Stellwände, Exponate, historischen Maschinen und Geräte gereinigt werden. Im Juni gab es eine Ausstellung mit ab-strakter Malerei und Skulpturen. Auch etliche Konzerte fanden in der Maxhütte statt. Nach Reichs Worten seien auch die zwei Flohmärkte im Museum beim Publikum gut angekommen. Ein Höhepunkt war wieder das Törggelen im Museum mit Spezialitäten aus Südtirol. Die Veranstaltung lockte Besucher aus nah und fern an und soll eine feste Einrichtung werden.

In seinem Jahresrückblick ging der Vorsitzende auch auf den Vereinsausflug zur Landesausstellung nach Burghausen ein. Reich berichtete über eine Arbeitstagung beim Landesamt für nichtstaatliche Museen. Besucht habe man auch Veranstaltungen des Holzknechtmuseums in Ruhpolding, des Heimatvereins Traunstein und des Museumsvereins Klaushäusl. Zudem gab es Besprechungen mit der Gemeinde wegen Bau- und Sanierungsmaßnahmen im und am Museum. Reich würdigte in diesem Zusammenhang das Entgegenkommen der Gemeinde Bergen. Er erinnerte an die erheblichen Kosten für die Trockenlegung des Mauerwerks und erwähnte dabei lobend auch den örtlichen Bauhof.

Am 21. September wird das nächste Törggelen im Museum Maxhütte stattfinden. Voraussichtlich wird die Chiemgauer Geigenmusi aufspielen und geplant sei eine Ausstellung mit Hobbymalern aus Bergen.

Bürgermeister Bernd Gietl würdigte das ehrenamtliche Engagement des Vereins, bedankte sich besonders beim Vorsitzenden Hans Reich und stellte den Förderverein Maxhütte als eine wichtige Einrichtung heraus.

Den Kassenbericht gab Schatzmeisterin Waltraud Mörtl. Nach dem offiziellen Teil der Versammlung hielt Helmut Birner einen Vortrag zum Thema: »Holzkohle aus dem Achental für die Maxhütte«. OH