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Erhöhung der Sicherheit steht im Vordergrund

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Noch mehr Präsenz zeigen will die Polizei heuer auf dem »Chiemsee Summer«. (Foto: Archiv Artes)

Übersee – Bereits zum 22. Mal wird das Chiemsee-Summer-Festival ab Mittwoch seine Pforten für zehntausende musikbegeisterte Besucher öffnen. Zusammen mit seinen Partnern hat sich das Polizeipräsidium Oberbayern Süd in den vergangenen Monaten intensiv auf die Großveranstaltung vorbereitet. Vor allem Maßnahmen zur weiteren Erhöhung der Sicherheit standen bei den Planungen im Vordergrund.


Die bereits bestehenden und bewährten Sicherheitskonzepte galt es in diesem Jahr an das gesteigerte Sicherheitsbedürfnis anzupassen und entsprechend zu verfeinern. Die Polizei wird noch stärker als in den Jahren zuvor auf dem Festivalgelände und in den Außenbereichen deutlich Präsenz zeigen und bestmöglich für Sicherheit sorgen. Möglich wird dies durch zusätzliche Unterstützung von Bereitschaftspolizisten und durch Verschiebung von Tätigkeitsschwerpunkten innerhalb der polizeilichen Einsatzbewältigung.

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Sogenannte Selektivkontrollen wird es bereits auf den Anfahrtswegen zum Festival geben. Diese ganzheitlichen Kontrollen dienen nicht nur der Sicherheit des Festivals insgesamt, auch werden die Beamten hierbei schon einen Blick auf mögliche Drogenkonsumenten werfen. Gegen den Besitz und Handel mit illegalen Drogen werden die Einsatzkräfte konsequent vorgehen. Zudem unterstützen Polizeibeamte den Sicherheitsdienst des Veranstalters bei den Zutrittskontrollen auf den Festival- und Campingbereich.

Bewährt hat sich die während der Festivaltage eigens eingerichtete »Polizeidienststelle« direkt auf dem Festivalgelände. Ausgestattet mit dem nötigen Equipment können hier alle Delikte abgearbeitet werden. Auch die Einsatzleitung ist hier untergebracht und verfügt über gut ausgestattete Räumlichkeiten und Besprechungsbereiche, um bei problematischen Einsatzlagen schnell und effektiv – zusammen mit dem Veranstalter und den weiteren Behörden und beteiligten Organisationen – Entscheidungen treffen und Maßnahmen einleiten zu können.

Bewährt hat sich die gute Zusammenarbeit polizeilicher Jugend- und Präventionsbeamter mit Mitarbeitern des Jugendamts Traunstein auf dem Festivalgelände. Einige Regeln gibt es in diesem Zusammenhang zu beachten: So dürfen sich Kinder unter sechs Jahren nicht auf dem Festivalgelände aufhalten und Jugendliche unter 16 Jahren nur in Begleitung eines Personensorgeberechtigten oder mit dessen schriftlicher Erlaubnis in Begleitung einer sogenannten »erziehungsbeauftragten Person«.

Das im vergangenen Jahr mit den Partnern erarbeitete und neu aufgelegte Verkehrskonzept hat sich 2015 gut bewährt und wird in ähnlicher Weise fortgeführt. Wesentlicher Bestandteil ist die Freihaltung von Rettungswegen. Hier wurden weitere Möglichkeiten geschaffen, um im Einsatzfall den Rettern eine noch schnellere An- und Abfahrt zu ermöglichen. fb

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