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Erfolgreiche Jagd nach einem Zylinder

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Der Bauer Wastl Stiefelhofer (Schorsch Klauser) will von der Hausiererin Apolonia (Pet Mühlberger, rechts) mehr über den Traum der Großbäuerin Veronika Brandstätter (Regina Wolfenstetter) erfahren.

Reit im Winkl – Eine gelungene Premiere in mehrfacher Hinsicht gab es beim Theaterverein Reit im Winkl mit dem Lustspiel »Die Jagd nach dem Zylinder« von Peter Hinrichsen im Festsaal. Da war die junge Sabine Nayder, die bei ihrem ersten Auftritt die umfangreiche Rolle der Bauerntocher Rosl ausgezeichnet spielte. Freuen über den reichlichen Beifall konnte sich auch Max Weiß, der neben Kathl Wilhelm zum ersten Mal Regie führte.


Los geht es in dem Stück mit dem verwitweten Bauern Wastl Stiefelhofer (Schorsch Klauser), der ebenso wie sein Freund, der Friseur Gustl Seiferl (Barthl Irlinger), ein Auge auf die hübsche, verwitwete Großbäuerin Veronika Brandstätter (Regina Wolfenstetter) wirft, ohne dass sie etwas davon ahnt. Nachdem diese einen seltsamen Traum hatte, lässt sie sich ihn von der Hausiererin Apolonia (Pet Mühlberger) deuten. Danach würde ihr um 17 Uhr bei der Kapelle ein Mann im Gehrock und mit Zylinder begegnen, den sie später heiraten würde.

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Als Stiefelhofer und Seiferl davon erfahren, beginnen sie nach Gehrock und Zylinder zu jagen. Da steht plötzlich der Lehrer Egon Holzwurm (Leonhard Hanrieder) mit dem begehrten Gewand in der Stube und möchte feierlich um die Hand von Stiefelhofers Tochter Rosl (Sabine Nayder) anhalten. Die gegenseitige Verabreichung von Rizinusöl verhindert aber bei Stiefelhofer und bei Seiferl das rechtzeitige Auftauchen vor der Kapelle, und so verpassen sie die einmalige Gelegenheit, Bräutigam zu werden. Aber wie so oft gibt es in solchen Fällen eine lachende Dritte, und das ist dieses Mal Apolonia, die sich schließlich den Stiefelhofer angelt.

Begrüßt worden waren die zahlreich erschienenen Besucher wie immer bei den Premieren von den schneidigen Klängen der »Theatermusi« mit Ziach, Harfe und Hackbrett, die auch in den Pausen fleißig aufspielte. Das Stück wird dann abwechselnd mit zwei anderen im wöchentlichen Rhythmus jeweils am Donnerstag im Festsaal aufgeführt, das nächste Mal am 7. Januar. Die nächste Aufführung des Theatervereins Reit im Winkl ist aber schon am heutigen Montag um 20 Uhr im Festsaal mit der Komödie »Strohwitwer haben es schwer«. sh