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Erfolg bei der Deutschen Malteser-Meisterschaft

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Freude herrscht bei der Traunsteiner Malteser-Jugend über den fünften Platz bei der Deutschen Meisterschaft der Sanitätsteams. Nach der Siegerehrung in bester Laune zeigten sich dem Fotografen (von links) Laura und Leonie Schnitzenbaumer, Sarah Winklmaier (Gruppenleiterin), Eva Weitemeyer, Christian Geischeder (Gruppenbetreuer), Amelie Weitemeyer (vorne), Alexandra Mooser, Franz Huber und Nina Albrecht. (Foto: Volk)

Traunstein – Für einen Platz auf der Siegertreppe hat es für die Traunsteiner Malteser beim Bundeswettbewerb der Sanitäter nicht gereicht.


Mit dem fünften Platz beim Leistungswettbewerb der Malteser-Jugend und dem siebten Platz bei der Meisterschaft der Schulsanitäter haben die Jugendteams dennoch hervorragend abgeschnitten. Nur die Erwachsenen landeten im hinteren Drittel.

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Besondere Freude herrschte bei Max Rauecker, dem Kreisbeauftragten der Malteser im Landkreis Traunstein. »Das ist ein tolles Ergebnis. Unsere Malteser Jugend gehört zu den besten Sanitätsteams in Deutschland. Und die Schulsanitäter des Annette-Kolb-Gymnasiums Traunstein haben eindrucksvoll gezeigt, wie fit sie in Erster Hilfe sind.« Schirmherr Innenminister Joachim Herrmann war »begeistert von diesem super ehrenamtlichen Engagement«.

Der Präsident des Malteser Hilfsdiensts, Dr. Constantin von Brandenstein, erläuterte: »Es geht darum, dass die Notfallversorgung bei Unfällen, Unglücken und Anschlägen heute und morgen vorbereitet und einsatzfähig ist. Das Interesse von Jugendlichen, anderen zu helfen und dabei ganz viel Freude zu haben, greifen wir auf«. Der Malteser-Präsident lobte die Gewinner: »Sie haben in unterschiedlichen Situationen Höchstleistungen erbracht und zählen zu den besten Helfern, die man sich im Notfall in Deutschland wünscht.« Dass Ehrenamtliche ein solches Leistungsniveau erreichen und einen solchen Teamgeist entwickeln könnten, zeige, wie motivierend Helfen in der Gemeinschaft ist.

Die Teilnehmer im Alter zwischen zehn und 66 Jahren mussten verschiedene Unglücksszenarien bewältigen, wie die Versorgung von einem Massenanfall von Verletzten nach einer Gasexplosion, die Rettung nach einem Bootsunfall, die Evakuierung eines Altenheims oder die Hilfe nach einem Grillunfall im Familienkreis. Im Bereich Schulsanitätsdienst und Malteser-Jugend zählten auch Sozialkompetenz und Geschicklichkeit.

Für die realistische Atmosphäre sorgten speziell trainierte und geschminkte Verletztendarsteller. Den Malteser-Bundeswettbewerb haben die knapp 1000 Teilnehmer, Organisatoren, Logistiker, Schiedsrichter, Verletztendarsteller und Helfer mit einem Pontifikalamt mit dem Regensburger Bischof Dr. Rudolf Vorderholzer beschlossen. pv