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Er selber weiß schon, ob er Millionär ist oder nicht

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»Die Wahrscheinlichkeit liegt bei fünf Prozent«: Hubert Kötzinger ist einer von 20 Kandidaten bei der SKL-Millionen-Show«.

Inzell – »Es war spannend, das einmal hautnah mitzuerleben«, sagt Hubert Kötzinger aus Inzell über die TV-Aufzeichnung der »SKL-Millionen-Show. Sat.1 strahlt die Sendung zwar erst am morgigen Samstag um 20.15 Uhr aus (wir berichteten), die Aufnahmen liegen aber bereits einige Tage zurück. Kötzinger, der einer von 20 Kandidaten ist, die die Chance auf eine Million Euro haben, darf zwar noch nicht verraten, ob sich für ihn zum Schluss der Traum vom großen Geld erfüllt hat. Dafür hat er im Gespräch mit dem Traunsteiner Tagblatt erzählt, wie er die Zeit im Fernsehstudio erlebt hat.


»Es war wirklich eine interessante Erfahrung«, sagt der 48-Jährige. Als Kandidat durfte der Inzeller vorne auf der Bühne Platz nehmen und dabei zusehen, wie vier Prominente Glückspaten – unter ihnen Schauspieler Jürgen Vogel und Comedian Michael Mittermeier – in sechs Spielrunden vollen Einsatz zeigten und dabei den alles entscheidenden Glückscode ermittelten. Allerdings, das hätte Hubert Kötzinger vorher auch nicht gedacht, musste er vieles, was sich nur wenige Meter vor ihm abspielte, über Monitor verfolgen. »Meistens standen genau vor uns die Kameras.«

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Schon am Vorabend der Aufzeichnung in den Bavaria Filmstudios waren die Kandidaten in München zusammengekommen, hatten gemeinsam zu Abend gegessen. Das Losglück führte sie zusammen. »Ich habe schon seit mehreren Jahren ein SKL-Los«, erzählt Hubert Kötzinger. Nach mehreren kleineren Gewinnen hatte er das Glück, dass er bei einer Sonderauslosung zum Zug kam, die ihn direkt in die »SKL-Millionen-Show« führte.

Die potenziellen Millionengewinner durften am Tag der Aufzeichnung noch gemeinsam an einer Stadtbesichtigung in München teilnehmen, danach ging´s ab in die Fernsehstudios. In der Maske, berichtet Hubert Kötzinger, habe er nicht lange gebraucht. Ein bisschen Puder ins Gesicht, ein bisschen Spray ins Haar – und schon war der Inzeller fertig für seinen großen Auftritt im Scheinwerferlicht.

Knapp vier Stunden lang, fast bis Mitternacht, hätte die Aufzeichnung gedauert. Und danach ging´s auf die After-Show-Party. Dort habe er auch die Gelegenheit gehabt, mit den prominenten Showteilnehmern zu sprechen, erzählt Hubert Kötzinger. Für ihn sei das aber gar nicht so besonders gewesen. »Als ehemaliger Stadionsprecher in Inzell und Ex-Eisläufer bin ich es gewöhnt, mit Prominenten zu tun zu haben.«

Die Million würde er in das Haus stecken, in dem er mit seinem Vater lebt und das er seit Jahren renoviert. Und eine schöne Reise würde er sich gönnen, erklärt Hubert Kötzinger. Bei fünf Prozent, so rechnet er vor, liegt die Wahrscheinlichkeit, als einer von 20 Kandidaten, die Million mit nach Hause zu nehmen. Er findet das gar nicht wenig. »Wesentlich unwahrscheinlicher war es da doch, überhaupt einer der 20 Kandidaten zu sein«, so der Maschinenbauingenieur, der in Salem am Bodensee arbeitet, aber so oft es geht in Inzell ist.

Trotz aller Wahrscheinlichkeit: Hubert Kötzinger selber weiß ja bereits, ob seine fünf Prozent Wahrscheinlichkeit für ihn gereicht haben. Wer es auch wissen will, der sollte morgen Abend den Fernseher einschalten. san