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Er bewegt viel in Ecuador

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Immer gut gelaunt und trotz der schwierigen Umstände seiner Arbeit stets voller Zuversicht und Gottvertrauen: So kennen und schätzen seine Freunde den ehemaligen Stadtpfarrer von Traunreut, »Padre« Martin Schlachtbauer. (Foto: H. Eder)

Traunreut – Martin Schlachtbauer war von 1994 bis 1998 katholischer Stadtpfarrer von Traunreut. Seit vielen Jahren arbeitet er an verschiedenen Sozialprojekten in der ecuadorianischen Hauptstadt Quito. In seinem regelmäßigen Rundschreiben, das er zu Anfang eines Jahres immer an Freunde und Förderer schickt, informiert er über die neuesten Entwicklungen. Oftmals kündigt er in diesen sehr persönlichen, von seinem tiefen Glauben geprägten Botschaften einen Heimatbesuch an; das ist aber diesmal nicht der Fall.


Der gebürtige Traunsteiner Martin Schlachtbauer blickt gerne auf seine Zeit als Stadtpfarrer in Traunreut zurück: »Ich habe mich hier sehr wohl gefühlt«, sagt er, »es war eine wunderschöne Zeit.« Von daher unterhält er auch jetzt noch gute Kontakte zu Traunreut.

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Im Rückblick auf seine inzwischen fast 30 Priesterjahre stellt er fest: »Es ist unbeschreiblich, was mir in diesen Jahren geschenkt wurde und wie viel Wunderbares der Herr an mir und in meinem Leben getan hat.« Ende Oktober hat er sich einer Operation unterziehen müssen, und er sei dankbar dafür, wie viele Menschen ihm »mit ihrer Nähe, ihrer aufmerksamen Fürsorge und ihren Gebeten beigestanden« seien.

Über sein Zentrum in Quito schildert Schlachtbauer in seiner unverbrüchlichen Zuversicht, es sei »fantastisch mitzuerleben, wie sich ein Teil der hier betreuten Jugendlichen entwickelt habe und wie sie in das familiäre und schulische Leben integriert werden konnten«. Dabei handelt es sich vor allem um Jugendliche und ihre Familien, die Drogenprobleme haben. Ein weiteres Hilfsangebot ist die Unterstützung von Familien mit Minikrediten, damit sie eigene Einkünfte erzielen können: in einem Fall etwa durch den Aufbau einer Hühnerzucht.

Schließlich bedankt sich Schlachtbauer in seinem Rundbrief bei all den Spendern für ihre »großzügige spirituelle und materielle Zuwendung«, die es ihm überhaupt erst ermögliche, seine sozialen Projekte am Laufen zu halten.

Spenden an die Sozialprojekte von Martin Schlachtbauer sind unter folgender Bankverbindung möglich: missio München, IBAN DE 96750903000800080004; Verwendungszweck »Padre Martin Schlachtbauer-EC«. he