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Engagement für kommunale Leistungen

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Grassau. In einer Feierstunde im Rathaus würdigte Bürgermeister Rudi Jantke die Arbeit des geschäftsleitenden Beamten der Marktgemeinde Grassau, Robert Höpfner. Vor 40 Jahren begann er seine Laufbahn im Dienst der Landeshauptstadt München. Vor 31 Jahren trat er seine Stelle als Kämmerer in der Grassauer Kommunalverwaltung an. Als Leiter der Finanz- und Bauabteilung bekam er im Laufe der Jahre immer mehr Aufgaben.


»Rechte Hand« des Bürgermeisters

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Seit 2002 ist er Geschäftsleiter der Marktgemeinde und damit auch »rechte Hand« des Bürgermeisters sowie verantwortlicher Ansprechpartner für alle Bürger in Verwaltungsfragen. Für den Marktgemeinderat ist Höpfner eine wichtige Stütze geworden. Rudi Jantke schätzt in Höpfner nicht nur dessen solide Fachkompetenzen, sondern auch seine absolute Zuverlässigkeit, seine Findigkeit und seinen kreativen Geist, mit dem er viele Ideen erfolgreich zur Umsetzung bringt.

Dazu gehöre, so Rudi Jantke, auch die Finanzierung. Wenn es um die Suche nach Geldquellen oder Förderungsmöglichkeiten gehe, sei Höpfner ein regelrechter Fuchs – zum Wohle der Gemeinde. Auch als Geschäftsleiter des Schulverbands Grassau und des Schulverbunds Achental leiste er wertvolle Arbeit, die der Jugend in der Region diene.

Höpfner selbst meint rückblickend, dass seine Dienstjahre in Grassau von vielen langwierigen und komplexen Prozessen begleitet waren, wie sie zu einer sich dynamisch entwickelnden Gemeinde gehören. Das habe viel Ausdauer erfordert. Nicht nur seien die Verwaltungsabläufe in den letzten Jahrzehnten dank der neuen Kommunikationstechniken beschleunigt worden, sondern vor allem die Ortserneuerung habe differenzierte Bearbeitung und unermüdliches Verhandeln erfordert: Straßen- und Wegebau, die Gestaltung von Plätzen und Grünanlagen, die Errichtung eines Rad- und Fußwegenetzes, Bebauungsfragen und Grundstücksangelegenheiten bedurften sinnvoller Lösungen. »Noch ist die Luft nicht raus, da ich mich immer wieder für die Sache motivieren kann«, meint der 58-Jährige. Ihm, so sagt er, liege viel daran, den Ort voranzubringen, und in diesem Sinne werde er sich unverdrossen weiter dafür einsetzen.

Gedichte und poetische Kurztexte

In der Freizeit sucht Höpfner einen Ausgleich im Schreiben: Er ist bereits mit vier Lyrikbänden bekannt geworden. Seine Gedichte und poetischen Kurztexte geben feine Beobachtungen mit pfiffigen Assoziationen und sprachspielerischer Leichtigkeit wieder. Ein solcher Verwaltungsbeamter ist selten anzutreffen – Grassau hat ihn im Rathaus. ug