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Endlich mehr Platz

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Das neue Gebäude für die Mittagsbetreuung wurde jetzt offiziell eingeweiht. (Foto: Sojer)

Waging am See – Immer mehr Familien aus Waging nutzen für ihre Kinder das Angebot der Mittagsbetreuung. Da es bereits im letzten Jahr massive Platzprobleme gab, musste eine schnelle Lösung her. Jetzt wurde nach fünf Monaten Bauzeit der Anbau für die Mittagsbetreuung an der Schule Waging feierlich eingeweiht.


Bürgermeister Herbert Häusl betonte: »Mit dem Anbau haben wir eine zukunftsorientierte Investition getätigt. Durch den neu geschaffenen Platz sind die Bedingungen für die Nachmittagsbetreuung wesentlich verbessert worden.« Über 120 Quadratmeter mehr Bewegungsfreiheit stehen künftig den Betreuern mit ihren Grundschülern zur Verfügung. Mit einem neuen Hausaufgabenraum, einem Spielraum, einem Büro für den Jugendbetreuer, einer WC-Anlage mit Vorraum und dem Eingangsbereich wurde auf nur wenig Grund ein optimales Gebäude geschaffen, kombiniert mit einer Verbindung zum bereits bestehenden Holzhaus.

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Pfarrer Andreas Ager segnete das Gebäude. Er freute sich über den »göttlichen Vorschlag«, einen Anbau für mehr Raum zu schaffen, und besonders, dass dies noch auf Kirchengrund stattfindet. »Die Kinder können sich jetzt mehr entfalten und es entstehen viel weniger Konflikte«, so Pfarrer Ager.

Bei der Ausführung des neuen Gebäudes wurde sehr viel Wert auf eine ökologische Bauweise gelegt. Man entschied sich für eine überwiegende Holzkonstruktion mit Ziegeldacheindeckung, eine Dämmung aus Mineralfaser und Holzweichfaserplatten, und es wurden Kunststoff-Fenster eingesetzt, wegen der enormen Einsparung bei den Unterhaltskosten. Die Beheizung des Neubaus erfolgt über die Gasheizung der ehemaligen Montessorischule, da diese den neuen Bau problemlos mitversorgen kann. Für die Warmwasserversorgung wurden unter den Waschbecken Elektroboiler eingebaut. Als Bodenbelag wurde Linoleum gewählt und zur besseren Akustik an der Decke eine Schallschutzdecke angebracht. Planer Ludwig Kleißl: »Die Gesamtkosten belaufen sich auf circa 192 000 Euro, das entspricht einem Quadratmeterpreis von 1560 Euro. Das ist eine sehr wirtschaftliche Ausführung.«

Petra Huber, Leiterin der Hausaufgabenbetreuung, bedankte sich bei der Marktgemeinde, Pfarrer Ager, den Handwerkern und allen Helfern. »Wir haben jetzt direkten Zugang zum Pausenhof und zum 'Hausi' machen können wir unseren eigenen Raum benutzen und müssen nicht mehr extra in die Schule rüberlaufen«, freute sie sich. Alle haben sich schon gut eingelebt und es sei eine enorme Erleichterung, nicht mehr gar so auf engen Raum zusammen zu sein. soj