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Endlich ausreichend Platz im Kindergarten Tettenhausen

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Ein idealer Spielplatz für die Kinder ist der neue Wintergarten am Tettenhausener Kindergarten. Er ist hell und warm. (Foto: H. Eder)

Waging am See. Voll des Lobes über die Marktgemeinde Waging ist Margarete Tress, die Leiterin des gemeindlichen Kindergartens in Tettenhausen. Auch wenn es lang gedauert hat, so ist jetzt mit dem Anbau des Wintergartens an der Südseite und einigen weiteren, praktischen Maßnahmen die recht beengte Raumsituation deutlich entschärft worden.


Sehr zufrieden präsentierte Tress nun bei einem Treffen unter anderem den Wintergarten, in dem die Kinder einen zusätzlichen, freundlichen und sehr hellen Raum zum Spielen haben. Dieser Wintergarten war ein Vorschlag des gemeindlichen Bautechnikers Franz Fenninger. Er hatte zudem die Idee, aus dem nicht mehr gebrauchten Heizungsraum einen Abstellraum zu machen.

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Gerade über die Möglichkeit, die zahlreichen, oft nur zu bestimmten Jahreszeiten oder zum Theaterspielen benötigten Dinge oder auch große Spielgeräte jetzt ordentlich und übersichtlich, teilweise sogar absperrbar verstauen zu können, freut sich die Kindergartenchefin. Immer wieder bekommt der Kindergarten größere Mengen an Papier geschenkt, das die Kinder gut zum Malen brauchen können, das aber viel Lagerraum benötigt. All das ist jetzt durch drei Abstellmöglichkeiten in allerbester Weise geregelt: In den schon vorhandenen Abstellraum kann man jetzt wieder hineingehen, im alten Heizungsraum ist ebenfalls viel Platz zum Lagern. Ganz besonders schön findet sie ein großes, übersichtliches Regal – vom Bauhof gebaut – in einer Mauernische im Umkleideraum der dem Kindergarten angebauten Turnhalle, das mit einem elektrisch zu betätigenden Alu-Rollo zu verschließen ist. »Das Aufräumen macht jetzt direkt Spaß«, sagt Margarete Tress, »und was wir dabei nicht alles finden!«

In der Küche ist zudem nicht nur Platz geschaffen worden für eine Spülmaschine, sondern es wird hier auch noch ein platzsparender Klapptisch eingebaut, an dem die Mitarbeiterinnen ihr Essen einnehmen können. Gerade die Spülmaschine war Tress ein Anliegen; denn, wie sie meint, die Mitarbeiterinnen sollten sich mit wichtigeren Dingen befassen als »mit der Pritschlerei mit dem Geschirr«.

Der Kindergarten in Tettenhausen ist gut ausgelastet. 26 Kinder bilden die eine Gruppe, die es hier gibt. Und wegen des entsprechenden Bedarfs sind die Öffnungszeiten etwas erweitert worden. Schon seit über einem Jahr ist bis 14 Uhr (bisher 13 Uhr) geöffnet, und seit Anfang dieses Jahres wird um 7.15 Uhr statt 7.30 Uhr aufgesperrt.

Im Finanzausschuss wurde die Baumaßnahme am Kindergarten Tettenhausen wohlwollend zur Kenntnis genommen. Die Kosten haben sich gegenüber dem ursprünglichen Vorschlag von Architekt Franz Schwangler deutlich verringert. Und statt eines zusätzlichen reinen Abstellraums neben der Turnhalle ist durch den Wintergarten ein weiterer Raum zum Spielen entstanden. Ein Schrank, der für den Wintergarten noch genehmigt wurde, wird für noch mehr Ordnung sorgen.

Bürgermeister Herbert Häusl bezeichnete den angebauten Wintergarten als einen »wunderbaren Raum, einen zusätzlichen Platz, den die Kinder gut nutzen können«. Der Wintergarten ist aus Holz und mit einer Dreifachwärmeschutzverglasung versehen. Die Fenster sind in Alu und Holz und das Pultdach als Holzkonstruktion hat eine Alu-Blechabdeckung.

50 000 Euro waren ursprünglich im Haushalt dafür enthalten gewesen. Nach der Umplanung belief sich die Kostenschätzung auf 40 000 Euro, die nunmehr, nachdem alles abgerechnet ist, um 700 Euro überschritten wurde. Davon entfallen auf den heurigen Haushalt noch 7000 Euro. Weitere 3400 Euro sind im aktuellen Vermögenshaushalt für die kleinen zusätzlichen Ausgaben vorgesehen: für den Schrank im neuen Wintergarten, für eine Kuschelecke, einen Bürostuhl und – wie bereits geschehen – für die Anschaffung einer Spülmaschine und eines kleineren Kühlschranks. In der Gesamtmaßnahme ist auch die Erneuerung der nach dem Wintergartenanbau noch verbliebenen Holzterrasse am Kindergarten enthalten.

Kein Wunder, dass Margarete Tress also rundum mit ihrem neuen Kindergarten zufrieden ist – und die Kinder vermitteln den gleichen Eindruck. he