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Ende November können die Häuslebauer loslegen

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Die Erschließungsarbeiten im »Waginger Westend« schreiten zügig voran. Das Baugebiet ist hier gut zu erkennen: links die Westendstraße, im Hintergrund die großen Wohnblocks, rechts die neu gebaute Erschließungsstraße. Zum Ortstermin kamen (von links) Martin Karhausen (S.A.K.), Bernhard Schneckenpointner von der gleichnamigen Tiefbaufirma, Bernhard Kraus (S.A.K.), Gemeindekämmerer Bernhard Kraus, Bürgermeister Herbert Häusl und Gemeindewerkeleiter Heinrich Thaler. (Foto: H. Eder)

Waging am See. Noch im November können die Bauherren im neuen Baugebiet »Waging - An der Westendstraße« mit dem Bauen anfangen, wenn sie möchten. Wie jetzt bei einem Ortstermin informiert wurde, gehen die Erschließungsarbeiten dem Ende entgegen. Vor drei Wochen ist mit den Arbeiten begonnen worden, übernächste Woche können – wenn alles nach Plan verläuft – die neuen Straßenflächen bereits asphaltiert werden.


Das neue Baugebiet schließt sich an die bestehenden Mehrfamilienhäuser in diesem Bereich an und schafft somit einen etwas sanfteren Übergang als bisher, wo die mächtige Front der großen Wohnblocks direkt am Siedlungsbeginn emporragte. Das Baugebiet stellt sich durchaus reizvoll dar, direkt am Ortsrand, recht ruhig und letztlich doch zentrumsnah, mit guter Verkehrsanbindung und nicht zuletzt mit Blick in die freie Landschaft bis hinauf nach Füging, wo der Hof von Bürgermeister Herbert Häusl gut zu sehen ist, was dieser schmunzelnd als weiteren Pluspunkt für das neue Baugebiet schilderte.

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Die rund 6400 Quadratmeter große Bruttofläche, aufgeteilt in neun Bauparzellen, hat die Form eines Dreiecks, gebildet aus der bisherigen Zufahrt Westendstraße, den Mehrfamilienhäusern und einer neu gebauten, rund 120 Meter langen, diagonal verlaufenden Straße als Abschluss. Am Ende der neuen Straße, die 4,50 Meter breit ist, zuzüglich Bankett und Grünstreifen, befindet sich ein Wendehammer. Drei Flächen sind verkauft, sechs sind noch zu haben. Insgesamt ist das Interesse an Bauflächen in Waging recht groß, berichtete Bürgermeister Herbert Häusl bei dem Ortstermin. In den beiden anderen neuen Baugebieten, die nächstes Jahr zu Erschließung anstehen (Römerleiten Nord II und Nirnharting), sind bis auf zwei Grundstücke schon alle verkauft. Der Bürgermeister ist ganz froh, wenn nicht alle Grundstücke gleich auf einmal weggehen, so habe man immer noch Reserven, wenn sich weitere Interessenten melden.

Aber auch mit Römerleiten und Nirnharting ist die aktuelle Baugebietsausweisung im Einheimischenmodell noch nicht zu Ende. Weitere Flächen, die von der Kirche in Erbpacht zu bekommen sind, gibt es in Otting und in Waging an der Geppinger Straße.

Für die Erschließung im Westend ist das Ingenieurbüro S.A.K. beauftragt, wie Bernhard Kraus erläuterte; das heißt, das Büro ist Erschließungsträger, übernimmt die Arbeiten (Straße, Beleuchtung, Entwässerung) in eigener Regie und stellt sie dann den Bauherren in Rechnung. Der gemeindliche Haushalt ist somit nicht belastet, wie Kämmerer Bernhard Kraus zufrieden feststellt. Mit dieser Art der Erschließung habe die Gemeinde bisher gute Erfahrungen gemacht, sagte Bürgermeister Häusl.

Für das Verlegen der Wasser- und Kanalrohre sind jedoch die Gemeindewerke zuständig, wie Werkeleiter Heinrich Thaler ergänzte. Diese sind bereits verlegt, ebenso wie die Leitungen für Strom, Kabel Deutschland und Telekom sowie etliche Leerrohre für eine mögliche zusätzliche Stromversorgung. Was noch fehlt, sind die Gasleitungen, die aber auch noch diese Woche verlegt werden sollen; denn das neue Baugebiet wird mit Erdgas versorgt. he