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Empore in der St. Georgener Kirche gesperrt

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Die Decke der ersten Empore wurde aufgeschnitten, um den Schaden am Boden unter der Orgel beheben zu können. Kirchenpfleger Alois Dandl erläutert die notwendigen Arbeiten. (Foto: Mix)

Traunreut – In der Pfarrkirche in St. Georgen ist die Empore zurzeit gesperrt und darf nicht betreten werden. Grund dafür sind notwendige Sanierungsarbeiten am Boden, auf dem die Orgel steht.


Während seiner Arbeiten im Rahmen einer fälligen Generalreinigung der Orgel in der Kirche stellte der Orgelbauer Schäden am Boden unter der Orgel fest, die auf der zweiten Empore steht. Das 1957 eingebaute Instrument steht auf sechs Stützen. Eine davon war bisher auf einem Brett, das im Laufe der Jahre kaputt gegangen ist. Das Gewicht lastete daher an dieser Stelle auf dem Luftkanal für die pneumatische Orgel.

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Ein Statiker untersuchte den Boden der zweiten Empore und stellte fest, dass die Brüstung bereits leicht nach vorne geneigt ist und der Boden unter der Orgel, der gleichzeitig die Decke der ersten Empore ist, stabilisiert werden muss.

Zimmerer haben die Decke vorläufig abgestützt und werden diese demnächst mit Platten verstärken. Danach muss die aufgeschnittene Decke wieder verputzt und geweißelt werden. »Der Schaden ist nicht dramatisch, aber wir müssen doch handeln und haben die Empore zur Sicherheit gesperrt«, stellt Kirchenpfleger Alois Dandl fest. Er hofft, dass die Arbeiten bis Pfingsten oder spätestens bis zum Feiertag Fronleichnam beendet sind, da der Platz auf der Empore bei Festtagen für die Kirchenbesucher benötigt wird. Die Orgel kann derzeit allerdings nicht bespielt werden. Im Altarraum ist als Ersatz das Klavier aus dem Pfarrheim aufgestellt, das zu Gottesdiensten gespielt wird. Die fast 60 Jahre alte Orgel sei ansonsten aber sehr gut in Schuss, berichtet der Kirchenpfleger. Ihre Generalreinigung muss dann jedoch nach den Bauarbeiten fertiggestellt werden. mix