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Empfang bei Bundespräsident Joachim Gauck

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Geehrt, beim Empfang für Kommunalpolitiker von Bundespräsident Joachim Gauck dabei gewesen zu sein, zeigte sich Tachings Bürgermeisterin Ursula Haas in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats.

Taching am See – Bei der jüngsten Gemeinderatssitzung in Taching berichtete Bürgermeisterin Ursula Haas vom Empfang von 750 Kommunalpolitikern bei Bundespräsident Joachim Gauck in Berlin – aus den Landkreisen Traunstein, Berchtesgadener Land und Altötting waren nur sie und der Freilassinger Bürgermeister Josef Flatscher geladen.


Nach einer Rede von Gauck zum Thema gelebte Demokratie im Kongresszentrum folgte ein Empfang im Schloss Bellevue, wo sich Gauck und seine Lebensgefährtin Daniela Schadt unter die Gäste mischten und sich angeregt mit ihnen unterhielten. Haas berichtete von diesem besonderen Erlebnis und fühlte sich sehr geehrt, zu den Eingeladenen zu gehören.

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Weiter stellte im Rahmen der Sitzung Alexandra Huber ihre Person, ihren Werdegang und ihren Aufgabenbereich als Umsetzungsbegleiterin der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) vor. Da die Gemeinderäte maßgeblich an der Erstellung des ILE-Konzepts beteiligt waren, erhielten sie die Möglichkeit, sich umfassend zu den aktuellen Projekten zu informieren. Nachdem einige Startprojekte bestehenden Leader-Projekten zugeordnet wurden, lag der Schwerpunkt auf aktuellen Projekten wie der Erstellung eines Kernwegenetzkonzepts, dem Projekt Vernetzung von Lebensräumen, der Infokampagne »Unser Wasser« und dem Projekt »Tag des Baumes«.

In Planung ist das Projekt »Regionale Milch«. Hier beginnt man im August mit einer Fachexkursion zu regionalen Käsereien, um Informationen zur Regionalvermarktung von Milch zu bekommen. Daran können interessierte Landwirte aus der ILE-Region teilnehmen.

In Warteschleife sind derzeit das Projekt des Vario-Busses – dazu gibt es Ende Juni einen Termin im Landratsamt – und das Projekt zur Elektromobilität. Hier werden Entscheidungen auf Bundesebene abgewartet. Ein weiteres Projekt, das zurückgestellt wurde, ist die Erstellung einer Flächenmanagement-Datenbank, um eine bessere Übersicht der möglichen Innenentwicklungs-Potenziale vor Ort zu bekomme.

Darüber hinaus befasste sich das Gremium mit einer Beschwerde eines Anwohners in Thalwies wegen einer Holzhütte, die ohne Vorabinfo von seinem Nachbarn direkt an die Grundstücksgrenze gesetzt worden ist. Die Hütte würde wohl nicht nur als Abstellraum, sondern auch für Feiern genutzt werden, womit der Nachbar in dieser direkten Nähe nicht einverstanden ist. Den Grundstückseigentümern wurde der jetzt eingereichte Baugenehmigungsantrag abgelehnt. Die Gemeinderäte einigten sich darauf, den Hinweis hinzuzufügen, dass ein anderer Standort der Hütte, die aktuell 30 Meter im Außenbereich liegt, besser geeignet wäre. Die Betroffenen müssten erneut einen Antrag einreichen. rei