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Ekkehard Barchewitz löst Claus-Dieter Hotz ab

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Die neue Vorstandschaft des Museumsvereins Torfbahnhof Rottau (von links): Museumsleiter Claus-Dieter Hotz, Schriftführerin Brigitte Star, Vorsitzender Ekkehard Barchewitz, sein Stellvertreter Uli Langeloth und Kassier Robert Kraus. (Foto: Eder)

Grassau. Nach 23 Jahren trat Claus-Dieter Hotz als Vorsitzender des Museumsvereins Torfbahnhof Rottau zurück und wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Sein Nachfolger wurde Ekkehard Barchewitz. In der Jahreshauptversammlung des Museumsvereins Torfbahnhof Rottau im kleinen Heftersaal wurde Hotz zum Museumsleiter gewählt.


»Wir alle arbeiten ehrenamtlich und doch gibt es herausragende Persönlichkeiten«, erklärte Ekkehard Barchewitz. Er beantragte die Ehrenmitgliedschaft für Claus- Dieter Hotz in Anerkennung dessen herausragenden Engagements. Mit großer Eigeninitiative und nach dem Überwinden vieler hoher Hürden sei es Hotz gelungen, den Torfbahnhof vor dem Verfall zu retten und ihn zu einem bedeutenden Museum umzuwandeln. Dies sei mit einem immens großen Arbeitsaufwand verbunden gewesen. Zahlreiche Publikationen und Broschüren habe Hotz verfasst und damit den Bekanntheitsgrad des Museums und des Industriedenkmals erhöht. Zudem habe es Hotz verstanden, auch junge Menschen für den Torfbahnhof zu begeistern. Unter lautem Applaus wurde der Antrag einstimmig angenommen und Hotz zum Ehrenmitglied ernannt. Erika Hotz wurde für ihre 25-jährige Tätigkeit als Schriftführerin geehrt.

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Zweiter Vorsitzender des Vereins bleibt Ulrich Langeloth. Nachfolger von Kassier Alexander Okon wurde Robert Kraus. Brigitte Stark ist Schriftführerin und in den Beirat gewählt wurden Marco Gensow, Mareike Götz und Alexander Okon. Vor der Wahl erinnerte Hotz an die Arbeit im vergangenen Jahr. Dabei hob er die Ausstellung und den Festakt zum 20-jährigen Bestehen des Naturschutzgebietes Kendlmühlfilzn am Torfbahnhof hervor. Viele Besucher, so Hotz, haben letztes Jahr das Industriedenkmal und das Museum besichtigt. »Gleisbaumeister« Uli Langeloth sagte, dass man wieder Schwellen eingebaut und das Aufgleisgerät instandgesetzt habe. Mit diesem sei es möglich, eine, aus den Gleisen gesprungene Lok wieder einzuheben. Am Tag des Denkmals wurde zudem der Bauzug vorgeführt. tb