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Eisstärke muss mindestens zehn Zentimeter betragen – Tipps, wie man sich im Notfall verhalten muss

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Zwei Schwäne stehen auf einer Eisfläche, für sie ist das kein Problem. Die Kreiswasserwacht warnt jedoch davor, am Wochenende schon zugefrorene Seen zu betreten – es besteht Lebensgefahr.

Die nächsten Tage wird es laut Wettervorhersagen sehr kalt werden. Die Kreiswasserwacht weist darauf hin, dass am Wochenende dennoch noch keine tragfähigen Eisschichten – dies ist ab einer Eisstärke von zehn Zentimetern gegeben – auf den Seen zu erwarten sind. Daher rät sie dringend, Eisflächen nicht zu betreten, denn dies kann unter Umständen lebensgefährlich sein. Aufgrund der niedrigen Wassertemperaturen verliert ein ins Eis eingebrochener Mensch innerhalb kurzer Zeit das Bewusstsein und läuft Gefahr zu ertrinken, betonte der Vorsitzende der Kreiswasserwacht, Hans-Michael Weisky. Er rät im Ernstfall, folgende Regeln zu beachten:


• Laut um Hilfe rufen.

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• In jedem Fall vermeiden, dass man unter das Eis gerät.

• So wenig wie möglich bewegen, um möglichst wenig Körpertemperatur zu verlieren.

• Sofort Hilfe holen über die Notrufnummern 112.

• Die eingebrochene Person beruhigen.

• Mit Hilfe von Hilfsmitteln wie Rettungsring, Leitern (teilweise an Seen am Uferbereich vorhanden), Ästen, Abschleppseil oder ähnliche Gegenstände, die zur Verfügung stehen, die eingebrochene Person absichern.

• Nur ins eisige Wasser gehen, wenn sie selbst über eine dritte Person mit einem Seil gesichert sind.

• Den Verunfallten an Land bringen, in die stabile Seitenlage lagern und vor Kälte schützen, bis der Rettungsdienst eintrifft.