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Eishöhle in Marktschellenberg eröffnet am Samstag

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Die Schnee- und Eismassen sind immer noch beeindruckend. (Foto: Schmaus)

Marktschellenberg – Das lange Warten hat endlich ein Ende. Die Schellenberger Eishöhle ist ab Samstag, 29. Juni, wieder geöffnet. Das berichtet Eishöhlenführer Paul Schmaus vom Verein für Höhlenkunde Schellenberg.

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Lange hat es dieses Jahr gedauert. Nach einem langen Winter und Unmengen an Schnee gab es einige Schäden am Aufstiegsweg. Die Vorbereitungsarbeiten in der Schellenberger Eishöhle waren seit Mai auf Hochtouren gelaufen, um diese für Besucher zugänglich zu machen.

Die Bemühungen haben sich gelohnt. Die Schellenberger Eishöhle im sagenumwobenen Untersberg wird nach Abschluss der umfangreichen Arbeiten für die Besucher am Samstag wieder geöffnet.

Der Weg führt über Schneetreppen ins Höhleninnere, wo tolle Eisformationen den Besuch für Jung und Alt zu einem besonderen Erlebnis machen. Die Eismassen der größten erschlossenen Eishöhle Deutschlands werden auf rund 60.000 Kubikmeter geschätzt. Durch 30 Meter dicke Eisschichten geht der Führungsweg, teilweise über ausgesägte Eistreppen, in die tiefer gelegenen Eishallen.

Mit Grubenlampen ist der Weg ausgeleuchtet. Die Eissäulen, Eisfahnen, Eismandln und Eisfälle sind in diesem Jahr besonders gewachsen. Im Schein von Magnesium beleuchtet der Höhlenführer die etwa 3000 Jahre alten Eisschichten und es glitzern unzählige Eiskristalle auf, als wären Decke und Wände mit Diamanten und Edelsteinen besetzt. Die Führungen finden zu jeder vollen Stunde von 10 bis 16 Uhr statt und dauern jeweils circa 45 Minuten.

Auf warme Bekleidung und festes Schuhwerk ist unbedingt zu achten. Zur Stärkung vor oder nach dem Besuch der Eishöhle lohnt sich eine Ruhepause bei der bewirtschafteten Toni-Lenz-Hütte. Diese ist etwa 20 Minuten vom Höhleneingang entfernt.

Nähere Informationen gibt es auf der Internetseite www.eishoehle.net. fb