weather-image
27°

Eishalle bleibt Bundesstützpunkt Eisschnelllauf

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Die Max-Aicher-Arena in Inzell bleibt auch die nächsten vier Jahre Bundesstützpunkt der Eisschnellläufer. Die Zuwendungsvereinbarung zwischen der Olympiapark München GmbH/OSP Bayern und der Gemeindeverwaltung Inzell wurde abgeschlossen. (Foto: Wegscheider)

Inzell – Für die nächsten vier Jahre ist die Zuwendung für die Trainingsstättenförderung in der Max-Aicher-Arena gesichert. Diese wird immer für den Olympiazyklus (in diesem Fall von 2015 bis 2018) unter Beachtung des Stützpunktkonzepts des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und den Förderrichtlinien für Bundesstützpunkte des Bundesministerium des Innern (BMI) ausgelegt und jährlich bewilligt. Dem stimmte der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig zu.


Demnach werden die Zuwendungsmittel für die im allgemeinen Interesse liegende Sportförderung zur Verfügung gestellt. Der Olympiastützpunkt (OSP) Bayern verpflichtet sich dabei, die Mittel von Innenministerium und Freistaat an die Gemeindeverwaltung Inzell weiterzuleiten. Dafür gewährleistet die Gemeinde die unentgeltliche Nutzung für Kaderathleten von A- bis D-Kader der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG) sowie der Kadersportler der anderen Sportarten des Regionalzentrums Chiemgau/Berchtesgadener Land bei freien Kapazitäten. Dabei ist jedoch zu gewährleisten, dass der reguläre Trainingsbetrieb in der Vorbereitungsphase auf nationale und internationale Wettkämpfe nicht unterbrochen werden darf.

Anzeige

Zu den Trainingsstätten in der Max-Aicher-Arena zählen die Eishalle mit der 400-Meter- Bahn (Winterbetrieb von 1. Oktober bis Ende Februar), sowie der Kraftraum, die Physiotherapie und die Trainerbüros im Leistungszentrum (ganzjährig). Die Zuwendungsvereinbarung gilt für dieses Jahr. Dies wurde vom Gemeinderat einstimmig so abgesegnet.

Notwendig sind zudem Trockenbauarbeiten im neuen Bauhof. Die Ausschreibung erfolgte beschränkt mit fünf Firmen zur Angebotsabgabe. Zur Submission wurden vier Angebote fristgerecht abgegeben. Günstigster Bieter war dabei die Zimmerei Spannring aus Inzell und erhielt den Auftrag.

Im vergangenen Jahr gab es im Bereich Außerfeld und Schwimmbadstraße eine Kanalüberprüfung mit der Kamera. Aus diesen Daten soll nun ein Sanierungskonzept erarbeitet werden und dazu wurde vom Büro HPC ein Honorarangebot vorgelegt. Das Sanierungskonzept soll noch heuer erstellt werden, Ausschreibung und Umsetzung der Sanierungen sind für das nächste Haushaltsjahr geplant. Das Angebot liegt im Bereich der Vorgaben und entspricht damit dem Aufwand und dem Honorar aus vergleichbaren Projekten. Somit wurde der Auftrag zur Ausarbeitung eines Kanalsanierungskonzepts an die Firma HPC übergeben. hw