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Einzigartiger Erlebnisspielplatz geplant

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Am Spielplatz aus den 70er Jahren in der Schmelz soll ein neuer Abenteuerspielplatz entstehen.

Inzell – In der Schmelz soll ein einzigartiger Spielplatz geschaffen werden.


Das Gemeinschaftsprojekt des Fördervereins Tourismus und der Gemeinde Inzell wurde von Andi Bauregger, Vorsitzender des Fördervereins Tourismus, dem Gemeinderat vorgestellt. Wenn alles nach Plan läuft, könnte der Erlebnisspielplatz im September fertiggestellt sein.

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Der aus den 70er Jahren stammende Spielplatz in der Schmelz ist in die Jahre gekommen und es besteht Handlungsbedarf dort wieder etwas zu schaffen, das Einheimische und Gäste als ein lohnenswertes Ziel betrachten, in diesem Bereich einen Teil der Freizeit zu verbringen. Mit der finanziellen Unterstützung lokaler Vereine und Privatinitiativen Inzeller Bürger sowie dem EU-Förderprogramm LEADER besteht aktuell die Möglichkeit, einen Spielplatz der besonderen Art zu schaffen, so Bauregger.

Die Voraussetzungen in der Schmelz seien geradezu ideal für einen Kinderspielplatz. Neben einem ruhigen Platz am Waldrand und einem nahe gelegenen Parkplatz läuft der Schmelzbach neben dem Spielplatz vorbei. Es ist schlichtweg ein herrlicher Platz in der Natur.

Was bisher schon als Abenteuerspielplatz ausgeschildert war, ist keineswegs mehr in bestem Zustand. Die Idee für die Zukunft ist, einen Bereich für kleinere und größere Kinder zu gestalten mit einem Bezug auf die Holzwirtschaft – einen außergewöhnlichen Familientreffpunkt samt Spiel- und Erlebnisgeräten zu schaffen, bei dem der Gedanke »Holz im heimischen Bergwald« mit im Vordergrund steht. Dazu ist auch ein Spielhaus mit einem kleinen Klettergarten geplant.

Die Finanzierung des Projekts soll gemeinsam mit der Unterstützung des LEADER-Programms bewerkstelligt werden. Der Förderverein Tourismus Inzell wird sich neben der Mitwirkung bei der Planung und der Ausschreibung sich mit rund 23 000 Euro mit einbringen. Weitere »Mitfinanzierer« neben der Gemeinde Inzell sind der Verkehrs- und Heimatverein, der Gewerbeverein Inzell, die Inzeller Touristik GmbH, die Familie Kessler/Gasthof Schmelz und die Familie Flatscher/Moar Alm.

Notwendige Vorleistungen wie Abstimmungen und Stellungnahmen vom Landratsamt, der Unteren Naturschutzbehörde sowie die Ausarbeitung eines Gestattungsvertrages mit dem Grundstückseigentümer, den Bayerischen Staatsforsten, wurden durch die Gemeinde bereits getätigt.

Annelie Gromoll (OBIC) stimmte dem Vorhaben uneingeschränkt zu, regte jedoch an, dass der Spielplatz nicht nur für Kinder sein soll, sondern auch generationsübergreifend Geräte für ältere Personen, die die Kinder begleiten, aufgestellt werden.

Angesprochen wurde auch eine »Hundestation«, die vielleicht notwendig wird. Allerdings gibt es laut Aussage der Bauhofleitung derzeit keine Probleme mit Hundekot in dem Bereich. Bei Bedarf könne man auch noch nachträglich reagieren. Bürgermeister Hans Egger richtete einen ganz herzlichen Dank an Andi Bauregger für die viele Arbeit. »Es ist wirklich bemerkenswert, wie viel Herzblut in dem Projekt steckt und bei der ganzen Planung kann man schon erahnen, wie einzigartig der neue Spielplatz in der Schmelz für Inzeller Bürger werden kann.« hw